Gruppenliga: Wolfsanger in Calden - TuSpo am Distelberg - „Immen“ bei Bosporus

Wölfe auf dem Kaiserplatz

Schwere Zeiten für Fußballspieler: Nach den frostigen Nächten Anfang der Woche, leichten Regenfällen tagsüber und bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt werden wohl wieder viele Spiele am Wochenende abgesagt. Foto:  Malmus/nh

Hofgeismar/Wolfhagen. Die vielleicht wichtigste Frage für die hiesigen Vertreter in der Fußball-Gruppenliga lautet vorrangig: Kann am ersten Adventswochenende endlich wieder gespielt werden, erweisen sich das Wetter und die Plätze als verlässliche Partner?

Das dürfte für die TSV Immenhausen am Sonntag, 15 Uhr, nur bedingt zutreffen. Denn die Partie der „Immen“ von Coach Gunter Göring beim FC Bosporus Kassel findet auf dem Kunstrasenplatz am Struthbachweg in der Kasseler Nordstadt statt. Göring sieht seine Mannschaft beim Tabellensechsten nur in der Außenseiterrolle, ist dort aber zum Gewinn der drei Punkte fast schon verdammt. Steht nämlich Immenhausen am Ende mit leeren Händen da, könnten die Grün-Weißen auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. Momentan ist die TSV auf Rang 13, jedoch punktgleich mit dem 14. Görings Minimalziel ist die Realisierung des Vorrundenresultats, da trotzten sie dem Team von Trainer Tuncay Aral ein 1:1 ab.

Den Vorteil des heimischen Kaiserplatzes kann am Sonntag, 14 Uhr, die SG Calden/Meimbressen in die Waagschale werfen. Bei den Vereinigten von Coach Wolfgang Lindemann gibt der TSV Wolfsanger seine Visitenkarte ab. Lindemann: „Für uns gibt es kein Wenn und Aber, die drei Zähler müssen wir auf unserem Konto verbuchen.“ Im Bemühen, den Vorsprung zur Gefahrenzone weiter auszubauen, würde für die Vereinigten ein Sieg im kickersportlichen Jargon doppelt zu Buche schlagen. Denn die Gäste von Trainer Oliver Frank sind als Zwölfter mit drei Punkten weniger nur zwei Ränge hinter dem Lindemann-Team zu finden. Das Hinspiel sah keinen Sieger, da trennten sich die Kontrahenten mit einem 2:2.

Bereits am Samstag, 14 Uhr, geht die Reise des TuSpo Grebenstein an den Distelberg zum SV Balhorn. Von einer klaren Favoritenrolle seiner Elf, wie sie SVB-Coach Jörg Krug artikuliert, will TuSpo-Trainer Karl-Heinz Wolf nichts wissen. „Die Balhorner haben bisher als Aufsteiger richtige Duftmarken gesetzt und sind ein sehr ernst zu nehmender Gegner. Das haben wir ja schon in der Vorrunde zu spüren bekommen, wo wir uns mit einem 1:1 begnügen mussten.“

Doch über dieser Partie steht ebenso ein großes Fragezeichen wie hinter dem Heimspiel von Calden/M. (zih)

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