Grebenstein verteidigt zweiten Platz durch 1:0-Sieg beim FSV

Wolfhagen weiter im Abstiegskampf

Endstation: Der Grebensteiner David Durward (Mitte) wird von Stanislav Bakin und Jannick Schaake gestoppt. Am Ende aber behielten die Gäste aus dem Sauertal mit 1:0 die Nase vorne. Foto: Michl

Wolfhagen. Keinen Boden gutmachen konnte der FSV Wolfhagen an der heimischen Liemecke im Kampf um einen Verbleib in der Fußball-Gruppenliga.

Denn die Rot-Weißen von Trainer Halil Inan musste sich dem Kreisrivalen TuSpo Grebenstein mit 0:1 (0:1) geschlagen geben.

Legt man das gesamte Geschehen als Messlatte an, dann geht der Sieg des Tabellenzweiten in Ordnung. So bilanzierte auch TuSpo-Coach Valentin Plavcic die Partie: „Meine Mannschaft hat kein gutes Spiel abgeliefert, jedoch verdient gewonnen.“

Der Gästeerfolg hat trotzdem aus Sicht der Hausherren einen bitteren Beigeschmack. Kurz und knapp im Klartext: Wolfhagen hat einfach kein Glück mit den Schiedsrichtern. Denn als Timo Wiegand (70.) im Grebensteiner Strafraum zum Schuss ansetzen wollte, wurde er von hinten am Trikot gezogen und dadurch zu Fall gebracht. Zudem ließ ihn ein TuSpo-Abwehrspieler „von vorne über die Klinge springen.“ Doch ein Pfiff blieb aus.

Einen möglichen und dringend benötigten Wolfhager Punktgewinn verhinderte auch Gästeschlussmann André Schreiber. Denn einen 20-Meter-Gewaltschuss von Philipp Kaiser (60.) drehte der sich ganz lang machende und fliegende Schreiber gerade noch so mit den Fingerkuppen um die Metallstange. Glück hatte er, als in der Schlussminute ein Schuss von Kamil Turan nur um die sprichwörtliche Papierbreite über die Querlatte zischte. Natürlich visierten die optisch und spieltechnisch den Ton angebenden Grebensteiner auch im zweiten Durchgang mehrfach den FSV-Kasten an, ohne aber Keeper Sebastian Schmidt vor große Probleme zu stellen.

Da war der entscheidende Treffer schon lange gefallen. In der 16. Minute zog Anto Kajic (16.) nach feiner Vorarbeit von Manuel Frey ab. Schmidt aber chancenlos. Leon Ungewickel traf ebenfalls, jedoch aus Abseitsposition.

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