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KSV Baunatal will gegen Bayern Alzenau neue Erfolgsserie starten

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Von: Pascal Spindler

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Noch einmal zusammenstehen: Die Fußballer des KSV Baunatal treten am Samstag zu ihrem letzten Heimspiel des Jahres an, sind dann am Spieltag darauf noch einmal bei der Reserve der Frankfurter Eintracht zu Gast.
Noch einmal zusammenstehen: Die Fußballer des KSV Baunatal treten am Samstag zu ihrem letzten Heimspiel des Jahres an, sind dann am Spieltag darauf noch einmal bei der Reserve der Frankfurter Eintracht zu Gast. © Andreas Fischer

Der KSV Baunatal tritt am Samstag zum letzten Heimspiel des Jahres an. Auf dem heimischen Kunstrasenplatz am Parkstadion kommt mit Bayern Alzenau eine Mannschaft die zuletzt ähnlich gut unterwegs war wie der KSV.

Zwölf Hessenliga-Spiele in Folge blieben die Fußballer des KSV Baunatal ungeschlagen, holten daheim wie auswärts Woche für Woche Punkte, kletterten in der Tabelle bis auf den vierten Rang. Doch auch die längste Serie geht irgendwann einmal zu Ende. Am vergangenen Spieltag kassierten die Baunataler ein 0:1 bei Viktoria Griesheim – die erste Niederlage seit Anfang September und eine kleine Delle im Baunataler Höhenflug, der lediglich unterbrochen, nicht aber beendet sein soll. Der KSV will weiter punkten, am besten schon am Samstag im Heimspiel gegen Bayern Alzenau. Ausgetragen wird die Begegnung ab 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Baunataler Parkstadion.

Ganz so einfach wird das Punkteeinfahren gegen Alzenau aber nicht – zumindest, wenn es nach der Statistik geht. Denn: Von den vergangenen zehn direkten Begegnungen konnten die Baunataler nur zwei für sich entscheiden, zweimal trennten sich die Teams unentschieden, sechsmal gewann der aktuelle Tabellenzehnte. Der letzte Baunataler Erfolg in diesem Duell liegt fast genau vier Jahre zurück – ein Lieblingsgegner sieht wahrlich anders aus.

„Alzenau hat eine richtig, richtig gute Mannschaft, die ich eigentlich im oberen Tabellendrittel erwartet hätte. Das Team ist sehr erfahren, sehr talentiert, tritt gefährliche Standards“, sagt KSV-Trainer Tobias Nebe über den kommenden Kontrahenten. Hinzu kommt: Die Unterfranken waren in der Hessenliga zuletzt richtig gut unterwegs, verloren zwar am Dienstag ihr Nachholspiel beim SV Steinbach 1:3, blieben zuvor allerdings neunmal in Folge unbesiegt. Eine Erfolgsserie, die an die des KSV erinnert. Nebe: „Wir sind grundsätzlich gut drauf, Alzenau ist grundsätzlich gut drauf. Ich denke, es wird ein spannendes Spiel auf Augenhöhe.“

Verzichten müssen die Baunataler auf Nicolai Lorenzoni. Der Mittelfeldmann hat sich im Spiel gegen Griesheim eine Gesichtsprellung zugezogen, ist noch nicht wieder einsatzfähig. Felix Schäfer klagte zuletzt über muskuläre Probleme, fällt nun mit einem Leistenbruch für die restlichen Spiele des Jahres aus. Johann Klein und Leon Recker sind krank, ihr Einsatz ist fraglich. Nebe hofft, sie am Samstag zumindest auf die Bank setzen zu können.

Trotz der personellen Probleme will der Trainer mit seiner Mannschaft an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Die Niederlage gegen Griesheim soll nur ein Ausrutscher bleiben. „Es ist natürlich schade, dass unsere Serie gerissen ist. Vor allem, weil die Niederlage gegen Griesheim unnötig war. Die Punkte fehlen uns nun, das tut weh“, sagt Nebe, der nicht glaubt, dass die Niederlage noch länger in den Köpfen seiner Spieler steckt. „Davon gehe ich nicht aus, wir sind selbstbewusst. Das Ergebnis sollte unser Spiel nicht weiter beeinflussen.“

Baunatal tritt gegen Alzenau in diesem Jahr ein letztes Mal vor heimischem Publikum an. In die Winterpause geht’s dann aber noch nicht. Am kommenden Freitag sind die Baunataler noch einmal beim aktuellen Tabellenführer, der Reserve der Frankfurter Eintracht gefordert (20 Uhr). „Beide Partien gegen Alzenau und Frankfurt sind extrem wichtig. Wir wollen in keinem Fall mit einem negativen Gefühl in die Winterpause gehen. Das hätte die Mannschaft auch nicht verdient. Ich bin überzeugt, dass wir beide Spiele gewinnen können“, sagt Nebe. (Von Pascal Spindler)

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