1. FC Schwalmstadt gegen SSV Sand: Ehemaligentreffen wird zum Hit

Hat sich aufgedrängt: Schwalmstadts Dennis Huber (links, hier im Archivbild mit der FCS-Reserve gegen den Homberger Patrick Herpe zu sehen). Foto: Hahn/nh

Ziegenhain. So schnell kann‘s gehen: Nach zwei unverhofften 3:0-Siegen haben die Verbandsliga-Fußballer des 1. FC Schwalmstadt einen Knüller vor der Brust.

Am heutigen Mittwoch (19 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion) gastiert der ebenfalls ungeschlagene SSV Sand beim Team um Kapitän Steven Preuß.

„Wir brauchen uns nicht zu verstecken, weil unsere Grundordnung stimmt und wir sehr variabel sind. Nach wie vor sind wir aber nicht der Favorit“, sagt der Sportliche Leiter Karlo Seck, der zusammen mit Co-Trainer Kujtim Iberhysaj und dem Mannschaftsrat als Interimslösung fungiert. Im Vergleich zum 3:0 in Melsungen kehren Andrè Meier und Jannis Lerch ins Aufgebot und wohl auch in die Startelf zurück.

Zumindest wieder auf der Bank sitzt Alessandro Seck. Das Torwart-Talent absolviert derzeit für zwei Wochen einen Trainer-C-Lehrgang in Grünberg und war zuletzt nicht einsatzfähig. Da die Nummer drei, Dominic Weiland, beruflich am Samstag verhindert war, spielte Rückkehrer Sacir Nikocevic für die U 23 und die „Erste“. Davor würde sich Dennis Huber allzu gern erneut beweisen. Das Eigengewächs, das vergangene Runde fünfmal in der Hessenliga eingesetzt worden war, wusste als zweikampfstarker Innenverteidiger im Derby zu überzeugen.

Gegen Sand warten gleich mehrere der besten Angreifer der Liga. Tobias Oliev, der Ex-Schwalmstädter, hat schon vier Treffer gelandet. Daneben stürmt nun Steffen Klitsch, der von Regionalligist KSV Baunatal kam und neben seinem Heimatverein SG Gilsa/Jesberg in der Jugend des FCS reifte. Stark zu beachten unter fünf Top-Neuzugängen auch der frühere Waberner Daniel Wagner (kam aus Eschwege). „Wir versuchen, in jedem Spiel den richtigen Mix zu finden. Da müssen auch mal gestandene Kräfte auf die Bank“, weiß SSV-Coach Peter Wefringhaus.

Der frühere Meistermacher des Melsunger FV möchte mit Sand „in die Spitzengruppe reinstoßen.“ Auf dem Weg dorthin zählt er Schwalmstadt zu den härtesten Gegnern. Verzichten muss er in Ziegenhain auf Marcel Wippel (Wadenverhärtung), Rekonvaleszent Simon Bernhardt sowie die Talente Salko Dzaferi und Florian Peter (beide Urlaub). An Bord hat er dafür weitere Ex-Schwalmstädter: Torwart Johannes Schmeer, Abwehrkante Robert Garwardt und nun auch Steffen Bräutigam, vergangene Runde noch Spielführer des FCS. (sbs)

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