Schwalmstadt bangt vor Heimspiel gegen Eschwege um Einsatz von Seck

Seine Torjägerqualitäten sind gefragt: Schwalmstadts Serkan Erdem (links, hier gegen Ederberglands Pavel Ricka). Foto: Hahn

Ziegenhain. „Spielerisch drei Punkte holen“ - das ist das Motto für die erste Partie vom 1. FC Schwalmstadt in der Fußball-Verbandsliga unter der Regie vom neuen Trainer Carlos Serrano.

Am Samstag (15.30 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion) messen sich die Schwälmer beim Neuanfang nach einem Jahr in der Hessenliga mit einem Lieblingsgegner, der SV 07 Eschwege.

16:5 Tore, fünf Siege, nur ein Remis. Das ist die Bilanz des FCS gegen Eschwege. Makellos sieht’s bei drei Siegen (8:0 Treffer insgesamt) sogar in den Heimspielen aus. Und der Vorjahresdritte ist nicht mehr so stark besetzt wie vergangene Runde. Die SV 07 musste Fondos Sergiu, Christian Vidal Gadea und Alexandru Cucu zum KSV Baunatal, Andre Thüne (Werratal), Rafael Rivera-Sanchez (Spanien), Mariusz Sylvester Solecki (Polen), Adam Sankiewicz (Karriereende) sowie den Ex-Singliser Daniel Wagner (SSV Sand) ziehen lassen. Mit Christopher Minne (Muskelfaserriss) und Jan Kaufmann (angebrochener Mittelfuß) fallen nun zwei Leistungsträger aus. Der neue Trainer Rafal Klajnszmit, der von Nachbar Adler Weidenhausen kam, hat also viel zu tun.

Da scheinen die Schwälmer weiter. Im 4:2:3:1-System sind die offensiven Plätze mit bewährten Kräften vergeben. Kapitän Steven Preuß und Andre Meier geben im Zentrum den Takt vor. Davor ist der formstarke Jan Henrik Wolf im offensiven Mittelfeld erste Wahl, wird über links von Kevin Kutzner und über rechts von Ricardo Seck unterstützt. Beide Außen sollen rochieren und Räume schaffen für Torjäger Serkan Erdem, dem im Saisonfinale der Hessenliga immerhin vier Treffer gelungen waren. Dahinter tummeln sich mit Sibahn Yousef, Alexander Fey und Leon Lindenthal Talente, während Benjamin Lossek verhindert ist. „Die Jungs müssen beißen, um in den Kader zu kommen“, freut sich Coach Serrano über Konkurrenzkampf.

Der beginnt freilich im Tor, wo offen ist, ob Platzhirsch Sacir Nikocevic oder Jungspund Alessandro Seck als Nummer eins ins Rennen geht. In der Abwehr ist Peter Liebermann auf rechts gesetzt, soll sich dort nach Wunsch seines Trainers offensiv noch mehr einbringen. Auf links hat Matthias Lutz gegenüber Neuzugang Mirco Rieck die Nase vorn.

Unfreiwillig spannend wird die Besetzung im Zentrum der Viererabwehrkette. Jannis Lerch fehlt rotgesperrt, Fabian Seck ist angeschlagen. Fit gefordert ist somit Adonis Kaquri, der sich über die Reserve nach starken Leistungen in der Vorbereitung aufgedrängt hat. Falls Fabian Seck passen muss, wäre Improvisieren angesagt. Möglich, dass Preuß zurückgezogen wird. Ansonsten sind bis auf den Langzeitverletzten Jan-Philipp Trümner alle Mann an Bord. „Wir wollen endlich wissen, wo wir stehen“, erklärt Serrano. (sbs)

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