Fußball-Kreisoberliga

Ziel des ESV Hönebach: Unter die ersten fünf

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Der Trainer und seine Neuen: Coach Tino Jäger (hinten links) und (daneben von links) Moritz Herbig, Patrick Störl, (vorn von links) Mirko Zilch, Tim Kleinschmidt und Finnian Waap. 

Hönebach. Bis zum letzten Spieltag der Vorsaison war der ESV Hönebach im Rennen um den Aufstieg in die Fußball-Gruppenliga – dann landete der Eisenbahnsportverein doch nur auf dem undankbaren dritten Rang.

„Nach einer großartigen Serie“, wie Trainer Tino Jäger noch einmal bilanziert. „Die Gruppenliga wäre eine tolle Sache gewesen, aber uns wären auch Enttäuschungen nicht erspart geblieben“, sinniert der Coach. Enttäuschungen, die sein Team in der Kreisoberliga womöglich nicht erleiden muss. Unter die ersten fünf, sagt Jäger, will der ESV schon kommen.

Dabei will er auf das bauen, was die Mannschaft auch in der abgelaufenen Saison so stark gemacht hat: den Zusammenhalt. „Es muss menschlich passen in der Mannschaft“, sagt Trainer Jäger mehrfach im Gespräch über die neue Saison.

Darauf pocht er auch bei den vier duchweg sehr jungen Akteuren, die als Neuzugänge den ESV verstärken sollen. „Fertige Spieler zu bekommen, ist nicht so einfach in unserer Region“, sagt Tino Jäger und verweist auf einen besonderen Reiz: „Das ist eine schöne Aufgabe, dabei zu sein, wie sich junge Spieler entwickeln.“

Ein Neuzugang mit Startelf-Potenzial ist ohne Frage Moritz Herbig. Der 20-Jährige kommt von Gruppenliga-Aufsteiger SG Hessen/SpVgg., jetzt SG Festspielstadt, und hatte dort einen Stammplatz in der Defensive.

Patrick Störl kickte in der Vorsaison für die SG Ausbach/Friedewald und schoss für den A-Ligisten 16 Tore. Der schnelle 21-Jährige, der auf der Außenbahn zu Hause ist, wollte den nächsten Schritt machen und Kreisoberliga spielen, sagt Tino Jäger.

Finnian Waap kommt aus dem Nachwuchs der SG Wildeck, war aber in der Rückserie schon in Heringens Erster aktiv. Jäger sieht in ihm viel fußballerisches Potenzial. Waap kann er sich auf mehreren Offensivpositionen, aber auch als Sechser vorstellen.

Der Vierte im Bunde ist der Jüngste: 18 Jahre ist Tim Kleinschmidt und laut Jäger „eins der größten Talente in der Region“. Der Offensiv-Allrounder, der vom JFV Ulfetal kommt und auch als Zehner auflaufen kann, muss allerdings nach einer Kreuzbandverletzung erst langsam wieder herangeführt werden und dürfte zu Saisonbeginn noch ausfallen.

Allen vieren ist eins gemeinsam: Sie stammen aus der unmittelbaren Nachbarschaft Hönebachs. Herbig und Kleinschmidt sind Ronshäuser, Störl wohnt in Friedewald, Waap in Heringen. „Das ist uns wichtig, dass die Jungs auch wirklich einen Bezug zu dem Verein haben, für den sie spielen“, betont der Trainer. „Menschlich muss es passen. die mannschaftliche Geschlossenheit war und ist unsere Stärke, damit können wir ausgleichen, dass andere vielleicht die stärkeren Einzelspieler haben.“ Neben den Absteigern Aulatal und Eiterfeld/Leimbach erwartet Jäger Bebra und auch den ESV Weiterode weit vorn.

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