Der OSC gewinnt das Hallenfußball-Turnier des FSV Kassel – Wattenbach im Finale 5:1 besiegt

Zukorlic führt Vellmar zum Sieg

Vellmar obenauf: Tim Metzner im Zweikampf mit dem Wattenbacher Tim Henning, der als bester Spieler des Turniers geehrt wurde.

Kassel. 44:10. So war nach drei Tagen Hallenfußball in der Olebachhalle in Bettenhausen das Torverhältnis von Turniersieger OSC Vellmar. Der Hessenligist blieb in sieben Partien als einziges Team ungeschlagen und gewann das Finale des FSV-Turniers vor 110 Zuschauern auch dank zweier Treffer von Turnier-Torschützenkönig Nasuf Zukorlic (insgesamt 12 Treffer) mit 5:1 (2:1) gegen den Gruppenligisten TSG Wattenbach. Dagegen enttäuschte der zweite Fünftligist, der KSV Baunatal, das Publikum beim Kassel-Cup mit einer Rumpftruppe und dem Vorrunden-Aus ohne jeden Punkt.

Nur der Kreisoberligist TSV Oberzwehren hatte dem späteren Cup-Sieger aus Vellmar beim 3:3 in der Vorrunde einen Punkt abnehmen können. „Wir hatten uns den Turniersieg vorgenommen, und wir waren die stärkste Mannschaft“, sagte Mario Deppe. Der OSC-Trainer sprach zwar einerseits von „ein wenig Bewegungstherapie auf freiwilliger Basis“, andererseits hatte er auch entdeckt, dass einige seiner Spieler „über Weihnachten ein bisschen geschludert“ hätten – und erinnerte an den Trainingsauftakt am 2. Januar.

Nachdem im Spiel im Platz drei zuvor Eintracht Baunatal den VfB Viktoria Bettenhausen mit 5:2 besiegt hatte, ließ Deppe im Finale mit Stammkeeper Tobias Orth, der den etatmäßigen Hallentorwart Roy Keßebohm am letzten Turniertag vertrat, sowie mit Tim Metzner, Pavo Susilovic, Dominik Lohne, Marvin Kuhn und Zukorlic sechs Startelf-Kräfte der letzten Hessenliga-Partie auflaufen. Und doch versteckte sich der Siebtligist aus dem Söhrewald nicht. Nachdem Zukorlic zunächst für Vellmar nur den Pfosten getroffen hatte (2.), machte es ihm TSG-Akteur Fabian Mannewitz mit einem Aluminium-Treffer direkt nach (4.). Wattenbach ging durch einen verdeckten Mannewitz-Schuss in Führung (5.), doch nach einem Lohne-Pass war TSG-Keeper Marcel Lotzgeselle gegen den Ausgleich nach einem Schuss von Mergim Hajzeraj machtlos (8.).

Noch vor dem Seitenwechsel verlud Lohne dann zuerst Mannewitz mit einer 180-Grad-Drehung samt Ball und erzielte die 2:1-Halbzeitführung für den OSC. Nach dem Doppelschlag von Zukorlic (12., 13.) und einem Lohne-Heber (14.) war die Partie entschieden.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, freute sich trotz der Finalniederlage – der einzigen im Turnier – Wattenbachs Trainer Sergej Tica, der berufsbedingt auf der Bank von Matthias Dümer vertreten wurde.

Die Wattenbacher freuten sich auch darüber, dass mit Tim Henning ein Akteur aus ihren Reihen zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde – als bester Torwart wurde Keßebohm ausgezeichnet.

Von Sebastian A. Reichert

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