Fußball-Verbandsliga

Zum Auftakt ein Auswärtspunkt für Aufsteiger Dörnberg bei der SG Ehrenberg

Der Dörnberger Kevin Richter (links), hier im Spiel gegen den KSV Hessen Kassel II
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Riesenchance: Der Dörnberger Kevin Richter (links), hier im Spiel gegen den KSV Hessen Kassel II, hatte in Ehrenberg eine gute Einschussmöglichkeit.

Unentschieden zum Auftakt: Fußball-Verbandsligaaufsteiger FSV Dörnberg kehrte mit einem torlosen Remis aus der Hohen Rhön aus Wüstensachsen von der SG Ehrenberg zurück.

Ehrenberg – Die Dörnberger von Trainer Matthias Weise hatten sich zum Wiederstart in der Höherklassigkeit, die sie durch die Quotenregelung eintüten konnten, insgesamt schnupperten sie vorher schon 16 Jahre lang Verbandsligaluft, vorgenommen, den Heimweg der 300 Kilometer-Exkursion nicht mit leeren Händen anzutreten. Dieses Vorhaben konnten sie mit dem Punktgewinn realisieren. So war Weise am Ende über das Ergebnis nicht unzufrieden, wobei aber vielleicht auch noch mehr drin war.

Denn über weite Strecken präsentierten sich die Dörnberger beim letztjährigen Tabellenfünfzehnten und damit Drittletzten, der es dem Saisonabbruch durch die Covid 19-Pandemie zu verdanken hat, nicht absteigen zu müssen, als die spielerisch stärkere Elf. Den Lohn dafür hätte nach exakt einer halben Stunde Kevin Richter eintüten können. Doch er ließ sträflicherweise ein so genanntes sicheres Ding liegen.

Es hätten aber auch leere Dörnberger Hände sein können. Denn auch die Hausherren hatten eine Riesenmöglichkeit, die drei Punkte auf dem eigenen Konto zu verbuchen. Was aber Kopf und Kragen riskierend der zwischen den FSV-Pfosten stehende Schlussmann Nico Berger vereitelte. Trainer Weise: „Das war schon eine Superleistung, wie Nico das Ding noch rausgeholt hat.“

Ansonsten wurden die Zuschauer mit prickelnden Straf- und Torraumszenen nicht gerade verwöhnt. Was nicht bedeutet, dass sie eine langweilige Partie geboten bekamen. Ganz im Gegenteil. Beide Mannschaften beackerten sich intensiv, wobei sich das  Geschehen aber zum größten Teil im Mittelfeld abspielte. Und ging die Post doch einmal Richtung gegnerischen Kasten ab, so blieben hüben wie drüben die Abwehrreihen immer Herr der Situation.

„Mit der Vorstellung und den Leistungen meiner Mannschaft bin ich unterm Strich zufrieden. Was zu kritisieren wäre, ist, dass der letzte und zwingende Pass in die Spitze fehlte. Daran werden wir arbeiten“, so Weise. (zih)

FSV Dörnberg: Berger - Scheuermann, T. Dauber, Plettenberg, K. Richter (90., Stück), Hansch, Kemper, D. Dauber (74., Müller), D. Richter, Lotzgeselle, Grigat.

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