Unternehmer Mey berichtete von Verkaufsintention

Ismaik überrascht 1860-Präsidium: „Keine Kenntnis“ von Verhandlungen

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Hasan Ismaik ist seit 2011 Hauptgesellschafter beim TSV 1860.

In der Vorwoche sorgten 1860-Investor Ismaik und der Münchner Geschäftsmann Mey mit einer öffentlich ausgetragenen Debatte um einen möglichen Rückzug des Jordaniers für Aufsehen. Der Verein wurde überrascht von der Ankündigung, dass Ismaik mit jemandem verhandelt.

München - Investor Hasan Ismaik vom TSV 1860 München verhandelt offenbar hinter dem Rücken des Vereinspräsidiums über die Zukunft des Traditionsclubs. Die jüngsten Aussagen des Geldgebers jedenfalls sorgten beim Fußball-Regionalligisten für erhebliche Irritationen.

„Überrascht nehmen wir als Gesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zur Kenntnis, dass unser Mitgesellschafter laut einer von ihm veröffentlichten Meldung in den sozialen Medien „seit Monaten mit einer herausragenden Münchner Persönlichkeit in sehr guten Gesprächen“* sei und „demnächst Vollzug melden“ sowie „mit dieser Person einen Neuanfang zum Wohle des TSV 1860 starten“ wolle“, hieß es in einer Mitteilung des Sechzig-Stammvereins am Samstag*.

„Von etwaigen Verhandlungen - mit wem auch immer - haben wir keine Kenntnis“, teilte der Viertligist weiter mit. Ismaik hatte tags zuvor eine Kooperation angekündigt, ohne jedoch Details zu nennen. In dem Facebook-Beitrag reagierte er auf ein Interview des Geschäftsmanns Gerhard Mey, der behauptete, Ismaik wolle seine 1860-Anteile verkaufen. Dem widersprach der Jordanier prompt.

Das Präsidium betonte zwar, Verhandlungen zwischen dem Gesellschafter aus Abu Dhabi und möglichen Kaufinteressenten nicht kommentieren zu wollen. Man begrüße aber Veränderungen in der Gesellschafterstruktur, wenn diese dazu dienen, 1860 München „wirtschaftlich zukunftsfähig zu machen und den bestmöglichen sportlichen Erfolg zu garantieren“.

Der Münchner Unternehmer Mey hatte in der „Süddeutschen Zeitung“ überraschend berichtet, dass Ismaik seine Anteile am abgestürzten Traditionsverein „ohne Wenn und Aber“ verkaufen wolle*.

dpa

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