Montagsspiel in der 2. Liga

Last-Minute-Sieg: Braunschweig ringt Dresden nieder

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Harter Kampf um die Aufstiegsplätze: Braunschweigs Jan Hochscheidt (l.) hält sich Dresdens Niklas Kreuzer vom Leib.

Braunschweig - Dank eines späten Treffer von Ken Reichel bleibt Eintracht Braunschweig auf Aufstiegskurs. Dynamo Dresden verliert dagegen im Kampf um die ersten Plätze an Boden.

Eintracht Braunschweig hat im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg nach Punkten mit Spitzenreiter VfB Stuttgart gleichgezogen. Der bisherige Tabellendritte setzte sich gegen Dynamo Dresden dank eines späten Tores von Ken Reichel (90.+2) mit 1:0 (0:0) durch und blieb im siebten Spiel in Folge ungeschlagen. Für die fünftplatzierten Dresdner sind nach der Niederlage wohl alle Aufstiegsträume dahin.

Insbesondere in der ersten Halbzeit neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend. Klare Torgelegenheiten waren absolute Mangelware. Die einzige echte Einschussmöglichkeit in den ersten 45 Minuten vergab für die Sachsen Dynamo-Torjäger Stefan Kutschke, der in der 40. Minute mit einem Flachschuss am Braunschweiger Torhüter Jasmin Fejzic scheiterte.

Braunschweig beginnt ohne zwei Torjäger

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht verzichtete in seiner Startformation auf seine beiden Torjäger Christoffer Nyman und Domi Kumbela, die zunächst nur auf der Auswechselbank saßen. Vor 22.800 Zuschauern fehlte es bei den Gastgebern somit mehrfach an Explosivität im Strafraum.

Nach dem Seitenwechsel ersetzte Nyman den unauffälligen Suleiman Abdullahi, doch mehr vom Spiel hatten erst einmal die Gäste. Für Erheiterung auf den Tribünen sorgte eine Zwangspause in der 60. Minute, die Rasensprenger schalteten sich automatisch ein, per Hand wurde das Malheur binnen 120 Sekunden behoben.

Nyman vergibt freistehende vor Schwäbe

Nyman hätte in der 77. Minute für die Entscheidung sorgen können, scheiterte aber freistehend an Dynamo-Schlussmann Marvin Schwäbe. In der Nachspielzeit fasste sich Reichel aus rund 18 Metern ein Herz und traf doch noch zum Sieg.

Abwehrchef Gustav Valsvik sowie der bemerkenswert ballsichere Jan Hochscheidt verdienten sich bei den Norddeutschen die besten Noten. Aus der Mannschaft von Coach Uwe Neuhaus ragten der kampfstarke Kapitän Andreas Lambertz sowie Keeper Schwäbe heraus.

sid

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