2. Bundesliga

HSV und Union nutzen Köln-Patzer nicht - Fürth Gewinner des Spieltags

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Der Hamburger SV bleibt weiterhin heimschwach.

Der Hamburger SV kämpft in der 2. Bundesliga weiter mit seiner Heimschwäche - die SpVgg Greuther Fürth bleibt hingegen weiter oben dran.

Hamburg - Der heimschwache Hamburger SV hat den Patzer des 1. FC Köln nicht genutzt - und auch Union Berlin bleibt hinter dem Tabellenführer zurück. Während die Eisernen in der 2. Fußball-Bundesliga nicht über ein torloses Remis beim SC Paderborn hinauskamen, reichte es für den HSV ebenfalls nur zu einer Nullnummer gegen den VfL Bochum. Der große Gewinner des 10. Spieltags ist daher die SpVgg Greuther Fürth als neuer erster Verfolger der Geißbockelf.

Nachdem Kölns Trainer Markus Anfang mit seinem Team durch ein 1:1 (1:0) bei seinem Ex-Klub Holstein Kiel Zähler liegengelassen hatte, hätten Union und der HSV mit den Rheinländern gleichziehen können. Die Leistungen beider Teams waren jedoch ungenügend, sodass Fürth durch das 3:2 (0:2) bei Arminia Bielefeld auf den zweiten Platz rückte und als einziger Klub aus den Top-Fünf am Wochenende siegreich war.

Besonders die Hanseaten enttäuschten einmal mehr im eigenen Stadion und blieben zum dritten Mal in Folge im Volksparkstadion ohne eigenes Tor. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz musste zeitweise auch Pfiffe des HSV-Anhangs über sich ergehen lassen.

Union steigerte sich in Paderborn in der zweiten Halbzeit und hatte bei Sebastian Anderssons Lattentreffer (69.) Pech. Ein Sieg mit zwei Toren Abstand hätte die noch ungeschlagenen Köpenicker an die Spitze gehievt. Im dritten Sonntagsspiel trennten sich Jahn Regensburg und Darmstadt 98 1:1 (0:1).

In Kiel sorgte FC-Torjäger Simon Terodde (41., Foulelfmeter) für die Führung, Heinz Mörschel (88.) sicherte den Störchen einen Zähler. "Wir nehmen den Punkt mit, auch wenn es hätten drei sein müssen. Wir können damit leben", sagte Anfang.

Fürth verdankte seinen dritten Auswärtssieg den Treffern von Fabian Reese (51.) und Tobias Mohr (54. und 86.). Bielefeld gab eine komfortable 2:0-Führung noch aus der Hand. "Über die ganze Saison zeigt sich, dass wir einen unfassbaren Teamgeist haben", sagte Reese zur Aufholjagd der Kleeblätter.

Der 1. FC Heidenheim orientiert sich nach dem 3:0 (2:0) gegen den 1. FC Magdeburg langsam nach oben. Dynamo Dresden wartet dagegen nach dem 1:1 (1:1) zum Auftakt des Spieltages im Sachsenderby gegen Erzgebirge Aue seit drei Spielen auf einen Dreier. "Nach der Pause hat man gesehen, dass wir gewinnen wollen", resümierte Dresdens Trainer Maik Walpurgis.

Beim SV Sandhausen feierte Trainer Uwe Koschinat einen Einstand nach Maß. Das 4:0 (1:0) war für Sandhausen ein Befreiungsschlag, für Tabellenschlusslicht FC Ingolstadt jedoch ein weiterer herber Rückschlag im Abstiegskampf. Für Schanzer-Coach Alexander Nouri war es die vierte Pleite im vierten Spiel.

sid

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