2. Bundesliga, Sonntagsspiele

Nürnberg setzt Wahnsinnsserie fort

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Eingeschworener Haufen: Der 1. FC Nürnberg.

Frankfurt - Der 1. FC Nürnberg setzt in der 2. Bundesliga seine Wahnsinnsserie fort, dagegen bleibt der TSV 1860 München tief im Tabellenkeller. In der Pfalz atmet man auf.

Der 1. FC Nürnberg hat im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga durch das 3:0 (0:0) beim FSV Frankfurt zum Tabellenzweiten SC Freiburg aufgeschlosssen. Der Club ist als Dritter zählergleich mit den Breisgauern und rangiert drei Punkte hinter Tabellenführer RB Leipzig. Seit 18 Spielen in Folge sind die Nürnberger nun ungeschlagen.

Der 1. FC Kaiserslautern feierte durch das 2:0 (1:0) gegen den SV Sandhausen einen erlösenden Heimsieg und verbesserte sich auf Tabellenplatz elf. Im dritten Sonntagsspiel setzte sich der Karlsruher SC mit 3:1 (3:1) gegen 1860 München durch. Die Löwen rangieren damit auf Relegationsrang 16 mit drei Punkten Rückstand zum rettenden Ufer.

Niclas Füllkrug (67.) gelang für den Club das Führungstor im Frankfurter Stadion am Bornheimer Hang mit der Schulter, als er nach einem Eckball angeschossen wurde. Der eingewechselte Danny Blum (87./90.) sorgte per Doppelschlag für die Entscheidung.

Zuvor hatte der Club noch Pech, dass einem regulären Treffer von Füllkrug (16.) wegen angeblicher Abseitsstellung die Anerkennung verweigert wurde. Mit dem sechsten Sieg nacheinander erreichte die Mannschaft von Trainer Rene Weiler die Bestmarke aus der Saison 1976/77.

In Kaiserslautern erzielte Ruben Jenssen (6.) die frühe Führung für die Gastgeber, die nach der Länderspielpause wie entfesselt begannen. Jon Bödvarsson (90.+1, Foulelfmeter) sorgte für den Endstand. Durch den ersehnten Sieg, den Trainer Konrad Fünfstück diverser Medienberichte zufolge für eine weitere Anstellung benötigt hatte, vergrößerte der FCK das Polster zum Relegationsrang 16 auf neun Punkte.

In Karlsruhe gelang Sascha Mölders nach Freistoß von Michael Liendl in der 14. Minute die Führung. Doch darüber konnten sich die Sechziger im Wildpark nicht lange freuen. Der KSC drehte noch vor der Pause innerhalb von sechs Minuten das Spiel.

Zunächst glich Dimitrios Diamantakos mit seinem sechsten Saisontor nach einer schönen Kombination verdient aus (34.). Manuel Gulde per Kopf (38.) und erneut der Grieche Diamantakos per Foulelfmeter (40.) trafen kurz darauf. Vorausgegangen war ein Foul von Christopher Schindler an Hiroki Yamada.

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