Pokalspiel in Chemnitz

Ancelotti: „Robben und Alaba können spielen“

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Arjen Robben (l.) und David Alaba sind zurück im Kader des FC Bayern.

Rekordsieger FC Bayern München kann im DFB-Pokal beim Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC mit Arjen Robben und David Alaba antreten - wenn auch nicht von der ersten Minute an.

München - „Sie starten nicht, aber in der zweiten Halbzeit können sie spielen“, sagte Trainer Carlo Ancelotti vor der Erstrundenpartie gegen den Chemnitzer FC an diesem Samstag (15:30 Uhr/Sky).

Auf der Pressekonferenz hatte Carlo Ancelotti einfach mal wieder richtig gute Laune. Der Supercup-Titel, eine ungestörte Trainingswoche und die Rückkehr der ersten verletzten Fußballprofis aus dem Krankenlager haben die Rahmenbedingungen beim FC Bayern München total verändert. Von der holprigen Saisonvorbereitung ist kurz vor der Bundesliga-Eröffnung gegen Bayer Leverkusen keine Rede mehr.

Ancelotti: „Wir müssen konzentriert sein“

„Die Woche war gut. Wir haben gut trainiert. Und der Sieg im Supercup gegen Borussia Dortmund hilft uns, mehr Selbstvertrauen zu kriegen“, sagte Ancelotti am Freitag. Stichwort Dortmund: Der Bayern-Trainer sieht den BVB als härtesten Rivalen im Kampf um die meisterschaft in der Saison 2017/18 - egal ob Dembélé bleibt oder nicht.

Angst vor einer Pokal-Blamage? Nichts da. „Wir müssen konzentriert sein“, erklärte der Italiener. Dann sei der Einzug in Runde zwei programmiert. „Chemnitz ist ein wichtiges Spiel. Und der Pokal ist ein wichtiger Wettbewerb für uns.“ Das Finale ist das erklärte Ziel des Trainers in seinem zweiten Bayern-Jahr.

Eine Premiere wird der 58-Jährige am Samstag in jedem Fall erleben. Erstmals ist der Italiener direkt an einem Spiel beteiligt, das von einer Schiedsrichterin gepfiffen wird.

Bundesliga-Aufsteigerin Bibiana Steinhaus wird die Erstrundenpartie des Rekordmeisters beim Chemnitzer FC leiten.

„Das ist für mich eine neue Erfahrung. Es ist das erste Mal“, sagte Ancelotti am Freitag zum persönlichen Novum. Der Italiener äußerte sich anerkennend über die 38-Jährige aus Hannover. „Sie hat Erfahrung, und sie war gut im Champions-League-Finale der Frauen“, erklärte der Bayern-Coach. Mit Blick auf das Pokalspiel ergänzte er: „Ich erhoffe für sie das Beste.“

„Keine Risiken“ bei den Verletzten

In einer Woche gegen Leverkusen könnte auch Weltmeister Manuel Neuer nach seinem Fußbruch sein Comeback im Münchner Tor feiern. Sicher ist das noch nicht, weil Ancelotti bei zurückkehrenden Akteuren „keine Risiken“ eingehen will vor der Länderspielpause Ende des Monats.

Die ersten Saisonspiele gelten noch als verlängerte Vorbereitung für den Rekordmeister. „Wir sind hoffentlich Ende August auf dem Level, das wir uns vorstellen“, sagte Nationalspieler Mats Hummels. Die Ergebnisse müssen aber schon jetzt stimmen. Darum war der Erfolg im Supercup so wichtig, „damit wir den Druck ein bisschen rausnehmen“, wie Neuzugang Niklas Süle hervorhob.

Effenberg-Kommentare? „Ich sage nichts“

Die jüngsten kritischen Kommentare von Ex-Spielern und Experten wie Stefan Effenberg oder Dietmar Hamann nahm Ancelotti fast belustigt zur Kenntnis. „Was kann ich sagen?“ Pause. „Ich sage“ - Pause - „nichts.“ Jeder könne seine Meinung äußern, ergänzte er dann noch.

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dpa

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