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Tränen-Interview im Live-TV: Argentinien-Held Scaloni feiert WM-Triumph

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Von: Stefan Schmid, Alexander Kaindl

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Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni nach dem WM-Triumph mit seinem Sohn im TV-Interview.
Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni nach dem WM-Triumph mit seinem Sohn im TV-Interview. © Screenshot ARD

Argentinien und Frankreich lieferten sich ein großartiges WM-Finale. Die Interviews rund um das Endspiel zum Nachlesen.

Doha - Was für ein Spiel! Argentinien und Frankreich lieferten sich im WM-Finale ein episches Duell. Lange sah es nach einem ungefährdeten Sieg für die Albiceleste aus, Lionel Messi (13.) und Angel di Maria (36.) hatten die Südamerikaner schon vor der Pause mit 2:0 in Führung gebracht.

Bis in die Schlussphase hinein kam wenig von Frankreich. Dann zündete Kylian Mbappé aber endlich - und sorgte in weniger als 100 Sekunden für das 2:2 (80., 81.). In der Verlängerung schrieb dieses Endspiel noch weitere Wahnsinns-Kapitel, wie tz.de berichtet. Mit einem 3:3 ging es dann ins Elfmeterschießen, das die Argentinier letztlich für sich entschieden.

Wir fassen die Stimmen rund um das Finale hier zusammen.

Emiliano Martinez (Torhüter Argentinien) nach dem Spiel über ...

... das Finale: „Wir haben gelitten. Am Anfang hatten wir das Spiel unter Kontrolle, dann haben wir es aus der Hand gegeben. Dann das 3:2, dann noch ein Elfmeter. Gott sei Dank haben wir es dann doch noch geschafft. Es war ein unglaubliches Finale, das hätte ich mir nicht erträumt. Ich habe keine Worte.“

... das Elfmeterschießen: „Ich denke immer an die Mannschaft. Ich weiß, dass ich parieren muss. Ich habe gemacht, was ich konnte.“

... die Widmung des Titels: „Ich widme diesen Sieg zuallererst meiner Familie. Ich komme aus einer sehr einfachen Familie, bin sehr jung nach England gegangen. Ich danke meiner Familie für die Unterstützung.“

Bastian Schweinsteiger (ARD-Experte) nach dem Spiel über ...

... das Spiel: „Ich war froh, dass die Franzosen teilgenommen haben ab der 80. Minute. Aber das war unglaublich von Argentinien. Eine Monsterleistung, hier nochmal zurückzukommen.“

... den entscheidenden Moment des Spiels: „Eigentlich war es nur eine einzige Aktion, und zwar, dass Otamendi vor dem Elfmeter den Ball nicht auf die Tribüne haut, sondern versucht, ihn abzuschirmen. Das war der entscheidende Moment in diesem Spiel.“

... Messi: „Ich freue mich sehr für ihn, dass die Fußballromantik noch so eine Geschichte geschrieben hat. Ich glaube, er hätte auf alles verzichtet, um diesen Pokal zu holen.“

... den WM-Pokal: „Das ist was ganz Besonderes, diesen goldenen Pokal in die Hand zu bekommen. Das ist eine Erfahrung, die man nie vergessen wird.“

Enzo Fernandez (Mittelfeldspieler Argentinien) nach dem Spiel über ...

... den Sieg: „Was soll ich sagen, ich weiß es auch nicht. Ich freue mich, es ist eine wahnsinnige Ehre, mit dem Land die WM zu gewinnen. Ich möchte meine Familie grüßen, es ist der Wahnsinn. Sie alle haben es verdient, dass wir gewonnen haben.“

Lionel Scaloni (Trainer Argentinien) nach dem Spiel über ...

... seine Gefühle: „Wir alle wissen noch gar nicht richtig, wie uns geschieht. Es ist ein Moment zum Genießen für die Fans. Wir hatten schlechte Augenblicke, aber wir sind zurückgekommen. Die Mannschaft hat gut reagiert, ich bin sehr glücklich. Es ist wunderschön, einzigartig.“

... die Widmung: „Man sagt natürlich als erstes die Familie. Und ich meine es ganz ehrlich. Mein Vater, meine Mutter - ihnen widme ich den Titel. Sie haben mir ein Leben ermöglicht, das mich hierher gebracht hat. Ich widme den Sieg meinen Eltern.“

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