Arsenal gewinnt nach Verlängerung in Reading

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Arsenals Theo Walcott nach seinem Treffer gegen Reading.

Reading - Krimi im englischen Liga-Pokal: Der FC Arsenal ist mit einem irrwitzigen 7:5 (4:4, 1:4) gegen Reading in das Viertelfinale eingezogen.

Ohne die geschonten deutschen Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski und Per Mertesacker gelang den Gunners dabei am Dienstagabend beim FC Reading das „Schweden-Kunststück“, einen 0:4-Rückstand noch aufzuholen.

Nach einem desaströsen Start hatten die Nord-Londoner nach 37. Minuten bereits vier Gegentore kassiert. Doch dann verdienten sie sich durch Englands Nationalstürmer Theo Walcott (45.), Olivier Giroud (64.), Laurent Koscielny (89.) und schließlich wieder Walcott in letzter Sekunde (90.+6) noch die nicht mehr für möglich gehaltene Verlängerung.

Und dann ging es wieder Schlag auf Schlag: Nach Arsenals Führung durch Marouane Chamakh (103.) konnte der Ex-Stuttgarter Pawel Progrebnjak (116.) für Reading ausgleichen - und dann machte Walcott (120.+1) seinen Dreierpack perfekt, ehe Chamakh (120. +3) den Schlusspunkt setzte. „Ein unglaubliches Spiel“, kommentierte Walcott.

Erstmals in der Startelf stand der 17 Jahre alte Serge Gnabry. Das Offensiv-Toptalent aus Schwaben konnte aber kaum Akzente gegen den Erstliga-Aufsteiger setzen. Gnabry wurde in der 62. Minute durch den bei Borussia Dortmund ausgebildeten Thomas Eisfeld ersetzt. Der 19-jährige Eisfeld feierte ein beachtliches Pflichtspiel-Debüt für Arsenal. Das Team von Trainer Arsène Wenger bestreitet am Samstag das Premier-League-Topspiel bei Rekordmeister Manchester United. Am 6. November steht das Rückspiel in der Champions League beim FC Schalke 04 an.

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