Nach Champions-League-Aus

Arsène Wenger kritisiert Auswärtstorregel

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Arsène Wenger ist nach dem Champions-League-Aus seines FC Arsenal unzufrieden.

London - Arsenal-Trainer Arsène Wenger plädiert für eine Änderung der Auswärtstorregel im Fußball-Europapokal.

„Die Regel ist in den 60er Jahren eingeführt worden. Die Gewichtung des Auswärtstors ist für die heutige Zeit zu groß“, zitierte ein BBC-Bericht Wenger.

Wenger schied mit dem FC Arsenal im Achtelfinale der Champions League gegen AS Monaco aus. Die Monegassen gewannen das Hinspiel in London mit 3:1, Arsenal das Rückspiel in Monaco mit 2:0. Zusammengefasst ergibt sich ein Resultat von 3:3. Da Monaco aber auswärts ein Tor mehr geschossen hat, kam der Club aus dem Fürstentum weiter.

Das Auswärtstorprinzip gilt in allen europäischen Wettbewerben. „Die Regel wurde in den 60er Jahren geschaffen, um offensiv ausgerichtete Teams zu begünstigen, aber der Fußball hat sich verändert“, sagte Wenger.

Der Elsässer plädierte dafür, dass die Auswärtstorregel erst in der Verlängerung einer Partie greifen solle. Im Halbfinale des englischen Liga-Cups etwa erhalten die auswärts erzielten Tore erst in der Verlängerung ein größeres Gewicht.

dpa

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