Rund vier Dutzend Verletzte

Ausschreitungen überschatten griechisches Pokal-Endspiel

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Am Rande des Fussball-Cup-Finales zwischen AEK Athen und PAOK Thessaloniki brannte sogar ein Teil der Tribüne.

Volos - Randalierer haben es geschafft, das Sportliche beim griechischen Pokalfinale in den Hintergrund zu drängen. Steine, Eisenstangen und Messer werden eingesetzt. Es gibt rund vier Dutzend Verletzte.

Der 2:1 (1:1)-Sieg von PAOK Saloniki gegen AEK Athen im Endspiel des griechischen Fußball-Pokals ist von schweren Ausschreitungen mit Verletzten überschattet worden. Hooligans der beiden Finalisten lieferten sich am Samstagabend Schlägereien vor und im Panthessaliko-Stadion der mittelgriechischen Hafenstadt Volos.

Rund vier Dutzend Menschen seien in Krankenhäuser der Hafenstadt gebracht worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von einem Mitarbeiter des Rettungsdienstes von Volos. Ein Verletzter habe dringend operiert werden müssen, weil sein Leben nach einem Messerstich in Gefahr gewesen sei, berichteten griechische Medien übereinstimmend am Sonntag.

Die Ausschreitungen begannen fast vier Stunden vor dem geplanten Anpfiff um 20.30 Uhr Ortszeit. Als die ersten Fans der beiden Teams sich in der Stadionumgebung trafen, schleuderten sie Steine und Böller in Richtung Polizisten und gingen mit Latten, Eisenstangen und anderen Gegenständen aufeinander los. Einige vermummte Hooligans gelangten aufs Spielfeld. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Blendgranaten ein, wie das Fernsehen und mehrere Nachrichtenportale zeigten. Das Spiel konnte erst mit einer Verzögerung von etwa 30 Minuten angepfiffen werden.

dpa

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