Löw muss auf zwei Spieler verzichten

Badstuber und Bellarabi fehlen gegen Georgien

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Holger Badstubers Comeback im Trikot der Nationalmannschaft dauerte nur 45 Minuten.

Frankfurt/Main - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird ohne den angeschlagenen Abwehrspieler Holger Badstuber sowie den stark erkälteten Offensivakteur Karim Bellarabi zum ersten EM-Qualifikationsspiel des Jahres nach Georgien reisen.

Das gab Assistenztrainer Thomas Schneider am Freitagmorgen vor dem Training in Frankfurt bekannt. Damit reduziert sich der Kader für die wichtige Partie am Sonntag (18.00 Uhr/RTL) in Tiflis auf 21 Akteure.

Bayern-Verteidiger Badstuber musste schon am Mittwoch bei seinem Länderspiel-Comeback gegen Australien (2:2) zur Pause wegen muskulärer Probleme am Hüftbeuger ausgewechselt werden. Der Verzicht darauf, ihn mit nach Georgien zu nehmen, sei jedoch „eine reine Vorsichtsmaßnahme“, versicherte Schneider. „Da wollen wir verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen“, erläuterte der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw. Badstuber hatte erst in der Bundesliga-Hinrunde einen Muskelsehnenriss am linken Oberschenkel erlitten, der operiert werden musste.

Der Leverkusener Bellarabi bleibt wegen einer starken Erkältung in Deutschland. Angeschlagen ist auch Shkodran Mustafi. Der 22 Jahre alte Abwehrspieler hatte beim 2:2 gegen Australien unter anderem ein schmerzhaftes blaues Auge erlitten. Er sollte am Freitag nur eine individuelle Übungseinheit absolvieren.

Weltmeister Deutschland steht nach nur sieben Punkten aus den ersten vier Spielen und Tabellenplatz drei „unter Druck“, wie Schneider einräumte: „Die Mannschaft weiß, worum es in Georgien geht.“ Es herrsche aber „keine Panik“ vor der Aufgabe in Tiflis.

dpa

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