Allofs kündigt Konsequenzen an

Bargeld-Panne im Taxi: VfL Wolfsburg bestraft Kruse

+
Max Kruse.

Wolfsburg - Nach dem angeblichen Verlust von 75 000 Euro Bargeld in einem Berliner Taxi muss Nationalspieler Max Kruse noch einmal tief ins Portemonnaie greifen.

Fußball-Nationalspieler Max Kruse muss nach der 75.000-Euro-Panne tief in die Tasche greifen. Bundesligist VfL Wolfsburg verdonnerte seinen Stürmer wegen seines nächtlichen Ausflugs nach Berlin und den Begleitumständen zu einer saftigen Geldstrafe. Angeblich muss der 27-Jährige 25.000 Euro zahlen.

„Wir haben das intern in einem Sechs-Augen-Gespräch zwischen Max, dem Trainer und mir aufgearbeitet. Das wird von uns sanktioniert“, sagte Allofs der Bild.

Der Manager zeigte keinerlei Verständnis. „Wir haben ihm erklärt, welches Verhalten wir von unseren Spielern auch in ihrer Freizeit in der Öffentlichkeit erwarten. Ich kann nur hoffen, dass es für ihn eine Lehre ist und dass er sein Verhalten etwas ändert.“

Der 14-malige Nationalspieler soll am 18. Oktober 2015 in den frühen Morgenstunden bei einem Berlin-Besuch 75.000 Euro in einem Taxi liegen gelassen haben. Der Angreifer erstattete Anzeige gegen Unbekannt, die Ermittlungen dazu wurden allerdings im Februar diesen Jahres eingestellt.

Für Kruse kommt der Vorfall zur Unzeit. Der frühere Mönchengladbacher zeigte zuletzt wechselhafte Vorstellungen, konnte auch beim 0:1 am Samstag gegen 1899 Hoffenheim nicht überzeugen. Seine EM-Teilnahme dürfte auf der Kippe stehen, zumal Bundestrainer Joachim Löw bekanntlich kein Freund derlei Eskapaden ist.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.