„Erfolgsaussicht bei fünf Prozent“

Nach FIFA-Sperre: Calhanoglu verzichtet auf Einspruch

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Hakan Calhanoglu verzichtet offenbar auf einen Einspruch gegen die von der FIFA verhängte Sperre.

Leverkusen - Nach der durch die FIFA ausgesprochenen Sperre wird Leverkusen-Profi Hakan Calhanoglu offenbar auf einen Einspruch verzichten.

Der türkische Fußball-Nationalspieler Hakan Calhanoglu vom Bundesligisten Bayer Leverkusen wird offenbar auf einen Einspruch gegen die Vier-Monate-Sperre durch den Weltverband FIFA verzichten. "Die Chancen, dass die Sperre vorerst aufgehoben wird, liegen bei 30 Prozent, die Erfolgsaussichten vor dem Schweizer Bundesgericht bei fünf Prozent", sagte Berater Bektas Demirtas dem kicker.

Offenbar könnte ein Aufschub der Sperre einen Transfer des 23 Jahre alten Mittelfeldspielers am Ende der Saison erschweren. "Wenn ein Angebot kommt, mit dem Bayer 04 einverstanden ist und das auch für Hakan passt, dann werden wir einen Wechsel vollziehen. Die Entscheidungshoheit liegt aber beim Klub", betonte Demirtas. Bayer könne besser mit der Situation umgehen, deshalb habe man gemeinsam entschieden, auf einen Einspruch zu verzichten. Der Vertrag des Freistoßspezialisten in Leverkusen läuft noch bis 2019.

Viermonatige Sperre

Die Einspruchsfrist läuft am Wochenende ab. Im Falle eines erfolgreichen Einspruches wäre der Fall allerdings nur erneut zurück an den Internationalen Sportgerichtshof CAS gegangen. "Das Damoklesschwert einer Sperre hätte weiter über dem Spieler und Bayer geschwebt", äußerte Demirtas.

Calhanoglou hat bis zum Ablauf seiner viermonatigen Sperre auf jegliche Gehaltszahlung durch Bayer verzichtet. Calhanoglu war schon im Zuge der Verurteilung durch den Weltverband FIFA und der Bestätigung des Urteils durch den CAS zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro verurteilt worden. Calhanoglu ist wegen eines Verstoßes gegen die Transferrichtlinien im Jahr 2011 bis zum Saisonende gesperrt.

SID

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