Champions League

Bayern-Frauen erfreuen Hoeneß und Ancelotti

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Schoss das Tor des Tages: Vivianne Miedema. Foto: Andreas Gebert

Die Männer des FC Bayern fiebern ihrem Champions-League-Knaller gegen Real Madrid entgegen, die Frauen sind im Viertelfinale einen Schritt weiter. Nach dem 1:0 im Hinspiel gegen Paris dürfen sie vom Halbfinale träumen. Präsident Hoeneß will den Terminkalender checken.

Update vom 1. Juni 2017: Das Champions-League-Finale der Frauen steht an: Paris St. Germain und Olympique Lyon treffen aufeinander. Hier können Sie nachlesen, wie Sie das Finale der Champions League der Frauen live im TV und Live-Stream sehen können.

München (dpa) - Uli Hoeneß war mächtig stolz auf seine Fußball-Frauen. Nach dem 1:0 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League darf der FC Bayern mehr denn je vom Halbfinale träumen.

"Die französischen Mannschaften sind Topfavoriten, aber wenn wir das schaffen sollten, wäre das eine wunderbare Sache", sagte der Präsident des deutschen Fußball-Meisters nach dem Erfolg über Paris Saint-Germain. Vivianne Miedema trumpfte mit ihrem achten Treffer im laufenden Wettbewerb beim 1:0 (0:0) einmal mehr als Torgarantin auf.

Gegen eine "fantastische Mannschaft", so lobte Hoeneß den Gegner aus Frankreichs Hauptstadt, hätte die Münchnerinnen vor 7300 Zuschauern "wunderbar" dagegengehalten. "Im Fußball kann man mit viel Einsatz und Engagement gewisse Defizite ausgleichen", analysierte der Präsident. In der Hochstimmung dachte er auch über einen Trip nach Paris nach. "Eigentlich hatte ich es nicht vor. Aber ich muss mal meinen Terminkalender checken, ob da nicht doch was möglich ist."

Sollte der 65-Jährige zum Rückspiel am kommenden Mittwoch reisen, könnte das die Meister-Frauen noch mehr antreiben. "Das wäre eine unglaubliche Wertschätzung und würde nochmal ein paar Prozentpunkte freischaufeln, denke ich", sagte Trainer Thomas Wörle nach dem auch glücklichen Erfolg. "Wir haben das Maximale rausgeholt." Mit einer "großen Aktion" habe Miedema das Spiel entschieden.

"Wir haben das gut verteidigt. Nächste Woche muss da nochmal etwas drauf", sagte die 20-jährige Niederländerin. Miedema war eiskalt, hinten blieb Torhüterin Tinja-Riikka Korpela bei zahlreichen Paris-Chancen cool. "Wir hatten eine sehr starke Torhüterin auf Platz, die uns im Spiel gehalten hat", dankte Wörle. Im Gegensatz zum Wörle-Team stehen die Bundesliga-Kolleginnen des VfL Wolfsburg nach dem 0:2 zu Hause gegen Titelverteidiger Olympique Lyon vor dem Aus.

Die Bayern siegten, aber ein Gewinner war auch der Frauenfußball in München: Viele der 7300 Zuschauer - so viele wie noch nie - waren von der Partie begeistert. "Die Kulisse war fantastisch. Die Zuschauer haben einen großen Anteil am Sieg", sagte der Präsident. "Ich hoffe, dass viele gesehen haben, dass hier sehr ansehnlicher Fußball gespielt wird", sagte Hoeneß, der die Partie an der Seite von Männer-Chefcoach Carlo Ancelotti verfolgt hatte, "das ist gute Unterhaltung. Das hat auch Carlo so gesehen."

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