"Beängstigender" Sané bereit für nächste Champions-League-Gala

ManCity muss nach Monaco - Sané bereit für nächste CL-Gala

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Monacos Radamel Falcao (l.) in Aktion gegen Manchester Citys Leroy Sané.

Monaco - Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den AS Monaco gelang Leroy Sané der endgültige Durchbruch bei Manchester City. Im Rückspiel will der Ex-Schalker wieder glänzen.

In England entwickelt er sich immer mehr zum Superstar, doch seine königsblaue Heimat hat Leroy Sané noch nicht vergessen. "Läuft bei euch heute", twitterte der Fußball-Nationalspieler noch während des 3:0-Sieges seines Ex-Klubs Schalke 04 gegen den FC Augsburg. Auch bei Sané selbst läuft's - und das ist noch reichlich untertrieben.

Spätestens mit dem fulminanten 5:3-Hinspielsieg von Manchester City im Achtelfinale der Champions League gegen den AS Monaco hat der Offensivspieler auf der Insel einen regelrechten Hype um seine Person ausgelöst. Im Rückspiel am Mittwoch (20.45 Uhr, so sehen Sie die Partie live) im Stade Louis II von Monaco will der 21-Jährige wieder für eine "inSané night" (verrückte Nacht) sorgen. Dass Teammanager Pep Guardiola den pfeilschnellen Flügelspieler von der Leine lässt, gilt als wahrscheinlich, denn auch er hat einen Narren an dem Deutschen mit senegalesischen Wurzeln gefressen.

Guardiola bescheinigt Sané das Talent zur Weltklasse und vergleicht ihn indirekt mit Lionel Messi. "Als ehemaliger Trainer des besten Spielers der Fußballgeschichte kann ich das sagen. Ich weiß auch, dass Sané noch besser werden kann. Bei seinem Talent wäre es schade, wenn man nicht versuchen würde, sein Potenzial zu verwirklichen", sagte der Katalane.

Sanés größte Stärke ist auch in der Premier League seine Geschwindigkeit. Die sei regelrecht "beängstigend", findet Englands Ex-Nationalspieler Alan Shearer, "er liebt es, die Verteidiger anzulaufen und sprüht nur so vor Selbstvertrauen." Mit seinen spektakulären Sprints und Dribblings sei er schon jetzt ein Publikumsliebling, so Shearer: "Agüero, Silva, De Bruyne und Sterling sind alle aufregende Spieler, aber momentan ist Sané derjenige, der die Fans im Etihad von ihren Sitzen reißt."

ManUnited-Ikone Gary Neville meinte, Sané erinnere ihn "an den jungen Gareth Bale". Dabei habe er anfangs gedacht: "Sané ist keiner für den englischen Fußball. Zu schwach, körperlich." Doch seine Meinung über den Lockenschopf hat Neville wie viele andere inzwischen geändert.

Guardiola glaubte dagegen immer an einen Durchbruch seines Musterschülers. Er war es, der den Sohn des Ex-Wattenscheiders Souleymann Sané im Sommer unbedingt von Schalke verpflichten wollte, auch wenn die Ablöse von 50 Millionen Euro für einen 47-maligen Bundesligaspieler für viele deutlich zu hoch schien.

Die Kritiker des Transfers sind verstummt, Guardiola hat Sané nach Verletzungsproblemen in der Vorbereitung behutsam zum neuen Hoffnungsträger der City-Zukunft aufgebaut. "Er ist so schnell, kommt hinter die letzte Abwehrlinie, wie das nur ganz wenige Spieler auf der Welt schaffen", schwärmte Guardiola: "Aber er ist erst 21 Jahre."

Sané weiß, dass er in der besten Liga der Welt und auch in der Champions League noch viel lernen muss. Er weiß aber auch: "Die Zukunft sieht gut aus für mich."

SID

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