Ex-Bundestrainer schwärmt

Vogts: "Jetzt kommt die deutsche Ära"

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Auch als Berater des US-Teams macht sich Berti Vogts so seine Gedanken über die DFB-Auswahl und verspricht der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw eine rosige Zukunft.

Köln - Berti Vogts ist noch immer ein großer Fan des deutschen Fußballs. Die Talentförderung in Deutschland setze für ihn Maßstäbe. An der erfolgreichen EM-Quali hat er keine Zweifel.

Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts ist von einem Titelgewinn von Fußball-Weltmeister Deutschland bei der EM-Endrunde im kommenden Sommer in Frankreich überzeugt. „Deutschland ist für mich im nächsten Jahr der absolute Topfavorit“, sagte der 68-Jährige dfb.de und lieferte gleich die Begründung für seinen Optimismus mit: „Die Bundesliga bringt durch ihre Leistungszentren und die Talentförderung des DFB so viele junge Leute nach vorne, dass dies ein Glücksgriff für jeden Nationaltrainer ist.“

Für Vogts, der als Bundestrainer 1996 mit der DFB-Auswahl in England den dritten und bislang letzten EM-Titel gewonnen hat, ist die hervorragende Nachwuchsarbeit in Deutschland der Schlüssel zum Erfolg: „Ein Spieler, der es aus diesem Förderungssystem in die Nationalmannschaft schafft, weiß sofort, wie er sich auf welcher Position in welchem System bewegen muss. Das ist ein enormer Vorteil.“

DFB-Team bereit für EM-Triumph

Vogts, der am Mittwoch im Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA in Köln (20.45 Uhr/ARD) als Sonderberater von US-Coach und Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit auf der Bank sitzt, glaubt deshalb auch, dass der Erfolgs dem DFB-Team treu bleibt: „Wir hatten in den vergangenen zehn Jahren die spanische Zeit. Jetzt kommt die deutsche Ära. Mit einem Nationalteam, das den perfekten Altersdurchschnitt hat. Und meiner Meinung nach bereit ist, dem Triumph von Brasilien 2014 nun den nächsten großen Erfolg 2016 in Frankreich folgen zu lassen.“

Dass Deutschland nach der bislang holprigen EM-Qualifikation das Ticket für Frankreich verpasst, ist für Vogts ausgeschlossen: „Sie wird sich ganz sicher qualifizieren und sich dann in Frankreich mit vielen Weltmeistern in ihren Reihen daran erinnern, was im Sommer 2014 in Brasilien abgegangen ist und richtig Gas geben. Ab September würde ich höchst ungern gegen Deutschland spielen wollen.“

sid

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