Halbfinale verpasst

Im Elfmeterschießen: Bitteres WM-Aus für Stendera und die U 20

Christchurch. Aus der Traum für den Kasseler Marc Stendera und die deutsche U 20-Nationalmannschaft: Nach großem Kampf über 120 Minuten wurde das bittere Aus im Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft in Neuseeland mit 3:4 (1:1/1:0) im Elfmeterkrimi gegen Mali besiegelt.

„Ich liebe den Fußball, weil er bis zur letzten Sekunde fesselnd ist. Wir können hoch erhobenen Hauptes nach Hause fahren. Ich bin stolz auf mein Team, das bei diesem Turnier sehr stark gespielt hat“, sagteTrainer Frank Wormuth.

In Christchurch verfehlten der Leverkusener Julian Brandt und Niklas Stark vom 1. FC Nürnberg beim Elfmeterschießen jeweils das Tor der Afrikaner. Zuvor hatte DFB-Keeper Marvin Schwäbe den Schuss von Adama Traore pariert. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Brandt war die deutsche Führung (38.) gelungen, ehe Souleymane Coulibaly (58.) für Mali ausgleichen konnte. Dazwischen vergab Hany Mukhtar einen Strafstoß (56.) für die deutsche Elf. „Die entscheidende Szene war der verschossene Elfmeter. Wenn wir 2:0 in Führung gehen, hat es Mali ganz schwer. Aber kein Vorwurf an Mukhtar. Ich fand es gut, dass er sich den Ball geschnappt und Mut bewiesen hat“, meinte Wormuth.

Der für Frankfurt in der Bundesliga spielende Marc Stendera, bisher einer der bestern Spieler des Turniers, verließ in der 10. Minute mit einer Schädelprellung völlig benommen für den Dortmunder Jeremy Dudziak den Rasen. (dpa)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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