Streit um ausstehende Provisionen

Boateng: Keine Einigung mit Ex-Berater vor Gericht

+
Jeome Boateng liegt im Clinch mit Ex-Berater Neubauer.

Berlin/München - Weltmeister Jerome Boateng streitet mit seinem früheren Berater Jörg Neubauer vor Gericht um noch offene Provisionszahlungen in sechsstelliger Höhe.

Ein Verhandlungstermin vor dem Landgericht Berlin führte am Donnerstag zu keiner Einigung, sagte Boatengs neuer Manager Nicolai Schwarzer der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte einen Bericht von bild.de.

Sollten die Anwälte des Abwehrspielers von Rekordmeister Bayern München und von Neubauer nicht zueinander finden, stehe eine weitere Anhörung vor Gericht an. Einen solchen Termin gebe es aber zunächst noch nicht.

Wie bild.de schreibt, geht es in der Causa um insgesamt 750 000 Euro, die Neubauer von Boateng aus deren gemeinsamer Zeit noch fordert. 350 000 Euro habe der 26 Jahre alte Fußballer bereits bezahlt. Von den verbleibenden 400 000 Euro fordere Neubauer die Hälfte, Boateng wolle nur 100 000 Euro an den Berater und 25 000 Euro für gemeinnützige Zwecke überweisen. Weder der Bundesliga-Profi noch der Berater waren bei dem Termin am Donnerstag persönlich vor Ort.

dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.