Vierter Spieltag hat zwei große Sieger

Bochum bleibt Spitze - St. Pauli überrumpelt in Leipzig

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VfL Bochum holte gegen den 1. FC Nürnberg den vierten Sieg im vierten Spiel.

Berlin  - Der VfL Bochum verteidigt die Tabellenspitze in der 2. Liga. Dagegen muss Aufstiegsfavorit Leipzig einen herben Rückschlag hinnehmen. 1860 München verpasst den Befreiungsschlag.

Die 2. Fußball-Bundesliga entwickelt sich immer mehr zur Zweiklassengesellschaft: Hinter dem perfekt gestarteten Tabellenführer VfL Bochum, „Klassenkampf“-Sieger FC St. Pauli, der überraschend bei RB Leipzig gewann, und Absteiger SC Freiburg zählt nicht einmal mehr eine Handvoll Teams zur Spitzengruppe. Den Klubs dahinter drohen schon die Abstiegsplätze.

Beim 2:1 (1:1) gegen den 1. FC Nürnberg hatten die Bochumer (zwölf Punkte) aber mehr Mühe als erwartet. Das Team von Trainer Gertjan Verbeek geriet gegen dessen Ex-Klub durch das Tor von Guido Burgstaller früh in Rückstand (2.). Torjäger Simon Terodde sorgte für den Ausgleich (37.), Janik Haberer (64.) für den vierten Sieg im vierten Spiel.

„Es ist schön, von den Zuschauern gefeiert zu werden. Die Stimmung müssen wir jetzt mitnehmen in die nächsten Wochen. Ob ich dann noch dabei bin? Ich haben bisher nichts anderes gehört und möchte auch dazu weiter nichts mehr sagen“, sagte der auch von Bundesliga-Klubs umworbene Terodde bei Sky.

Thy trifft Leipzig ins Herz

Die Kiezkicker aus Hamburg (10) setzten mit dem 1:0 (1:0) beim eigentlichen Aufstiegsfavoriten aus Leipzig ein Ausrufezeichen - und legten im Logo-Krach zwischen den beiden Teams nach. St. Pauli hatte schon vor Monaten das Emblem des mit Red-Bull-Millionen geförderten Klubs aus Leipzig, der mit sieben Zählern auf Platz fünf abrutschte, durch einen einfachen Schriftzug ersetzt. Doch erst vor dem deshalb hochstilisierten Duell am Sonntag hatten sich daran die Gemüter der Fans entzündet.

„Ich habe das weder mitgekriegt, noch hat mich das besonders interessiert“, sagte RB-Sportdirektor und -Trainer Ralf Rangnick, der von einer „ärgerlichen Niederlage“ sprach. Im Spiel schockte Lennart Thy die Leipziger Fans kurz vor der Pause mit dem nicht unverdienten Führungstreffer (44.).

1860 München und Union Berlin trennten sich 0:0. Münchens Daniel Adlung setzte dabei einen Foulelfmeter an den Pfosten (64.), Berlins Abwehrspieler Benjamin Kessel hatte unmittelbar zuvor wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen (62.).

sid

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