Leihgeschäft

BVB gibt Merino nach England ab - vorerst

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Mikel Merino: Er probiert sein Glück bei Newcastle.

Es zog sich ein wenig hin, aber der Abgang war absehbar. Mikel Merino verlässt den DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund. Er geht in Richtung England.

Dortmund - Mikel Merino wechselt von DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund zunächst auf Leihbasis für ein Jahr zum englischen Premier-League-Aufsteiger Newcastle United. Das bestätigten beide Vereine am Freitag. Nach Angaben des BVB wurde zudem eine verpflichtende Kaufoption für den Fall vereinbart, dass der Spanier eine festgelegte Anzahl von Pflichtspielen absolviert.

Als Leihgebühr sind drei Millionen Euro im Gespräch. Beim Kauf sollen englischen Medienberichten zufolge zusätzliche sieben Millionen fällig werden. Die Option greift demnach bereits bei "sehr wenigen" Einsätzen.

"Mikel hat nicht die Einsatzzeiten erreicht, die er sich in unserem hochkarätigen Kader auf der Mittelfeldposition erhofft hatte. Deshalb kommen wir seinem Wechselwunsch nach und wünschen ihm für die kommende Saison in England nur das Allerbeste", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Zuvor hatte bereits der kicker von dem Deal berichtet.

Merino „hatte mehrere Optionen“

Auch der 21 Jahre alte Merino zeigte sich zufrieden. "Ich hatte mehrere Optionen. Aber ich denke, dass dies der richtige Ort für mich ist. Newcastle ist ein großer Klub aus einer schönen Stadt", wurde der Spanier auf der Newcastle-Homepage zitiert. Teammanager Rafael Benitez lobte seinen Landsmann: "Er hat sehr viel Talent und ist am Ball stark. Er kommt von einem Topklub, auch wenn er dort letzte Saison nicht oft gespielt hat. Er muss nun zeigen, was er kann."

U19-Europameister Merino war vor einem Jahr von CA Osasuna aus Pamplona nach Dortmund gewechselt, konnte sich beim BVB aber nicht durchsetzen. Bei der U21-EM in Polen hatte er im Juni das Finale erreicht, unterlag dort aber Deutschland mit 0:1.

Der BVB war bereits ohne Merino ins Trainingslager nach Bad Ragaz gereist. Der Mittelfeldspieler sei "für Gespräche mit einem anderen Klub zurzeit freigestellt", hatten die Westfalen mitgeteilt.

sid

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