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Lewandowski-Nachfolger: FC Bayern München vor Transfer von Romelu Lukaku?

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Von: Sascha Mehr

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Steht Romelu Lukaku im Fokus des FC Bayern München?
Steht Romelu Lukaku im Fokus des FC Bayern München? © Fabrizio Carabelli/dpa

Der FC Bayern München bereitet sich auf einen möglichen Abgang von Robert Lewandowski vor und plant mit einem namhaften Nachfolger.

München - Der FC Bayern München kann trotz der zehnten nationalen Meisterschaft in Serie nicht zufrieden sein mit der Saison 2021/22. In der Bundesliga konnte die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann die teils offensichtlichen Schwächen noch kaschieren, im DFB-Pokal und der Champions League setzte es aber bittere Pleiten. Im Pokal war nach einer 0:5-Packung bei Borussia Mönchengladbach Endstation, in der Champions League musste der FCB gegen Außenseiter FC Villarreal die Segel streichen.

Der FC Bayern München benötigt dringend Verstärkungen im Sommer, damit wieder eine Dominanz wie unter Ex-Coach Hansi Flick aufgebaut werden kann. Mit dem jetzigen Bundestrainer gelangen dem deutschen Rekordmeister nicht nur der nationale Titel in der Bundesliga, sondern unter anderem auch der Gewinn des DFB-Pokals und der UEFA Champions League. Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des FC Bayern München, arbeitet mit seinem Team seit Monaten am Kader für die Saison 2022/23.

FC Bayern München plant Gespräche mit Lewandowski

Die Vertragsverlängerungen von Torhüter Manuel Neuer und Offensivspieler Thomas Müller befinden sich auf der Zielgeraden, dafür ist bei Serge Gnabry und vor allem Robert Lewandowski noch keine Einigung in Sicht. „Er hat Vertrag bis 2023, wir haben alle Zeit der Welt, zu reden. Wir haben noch nicht verhandelt, uns aber mit Lewandowskis Beratern verabredet. Ich sehe nicht, dass sich die Fronten verhärten“, sagte Salihamidzic beim Format Sky90 - die Fußballdebatte vom Pay-TV-Sender Sky.

Der FC Bayern München muss aber für einen möglichen Abschied gerüstet sein. Wie die französische Tageszeitung L‘Equipe berichtet, steht Romelu Lukaku auf der Liste des deutschen Rekordmeisters für einen Nachfolger von Robert Lewandowski sehr weit oben. Der 28-Jährige wechselte im vergangenen Jahr für 113 Millionen Euro von Inter Mailand zum FC Chelsea. In Italien holte er mit Inter den Meistertitel und erzielte Tore am Fließband. Beim FC Chelsea steckt er dagegen in einer tiefen Krise.

FC Bayern München: Lukaku eine Option?

Zuletzt verlor er seinen Stammplatz und musste regelmäßig auf der Bank Platz nehmen. In der aktuellen Saison kommt der Belgier auf 22 Spiele in der Premier League, in denen er fünf Treffer erzielen konnte - viel zu wenig für einen Spieler mit seinen Qualitäten. Lukaku und der FC Chelsea scheinen nicht so richtig zusammenzupassen. Bei einem guten Angebot würde der Klub dem Spieler sicherlich keine Steine in den Weg legen.

Es ist aber auszuschließen, dass der FC Bayern München eine solch große Ablösesumme zahlen wird für die Dienste von Lukaku. Wesentlich realistischer wäre eine Leihe in die bayerische Landeshauptstadt. Die investierten 113 Millionen Euro wird der FC Chelsea nach dieser Saison des belgischen Nationalspielers von keinem Verein bekommen. Mit einer Leihe würde der englische Klub zumindest das üppige Gehalt Lukakus sparen.

Unterdessen hat sich Sportvorstand Hasan Salihamidzic klar zu einem möglichen Abgang von Robert Lewandowski beim FC Bayern München geäußert. Beim FCB kündigen sich für die nächste Saison generell einige Veränderungen an. Manches bleibt aber, wie es ist. (smr)

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