Die neue Saison beginnt

HNA-Bundesliga-Check: FSV Mainz 05

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Steht ab dieser Saison in Mainz im Tor: René Adler.

Kassel. Wissen Sie, woran gut zu erkennen ist, dass beim FSV Mainz 05 in der Saison 2016/17 einiges im argen lag? Stefan Bell war teamintern mit fünf Treffern der beste Torschütze – und das als Verteidiger.

Die vier Offensivkollegen Levin Öztunali, Pablo de Blasis, Yoshinori Muto und Jhon Cordoba trafen gerade einmal genauso oft. Auch jetzt könnte der Sturm der Nullfünfer zum Problem werden.

  1. Neue und Neues: Cordoba ist von einem Karnevalsverein zum nächsten gewechselt: Er ist jetzt beim 1. FC Köln. Im Angriff soll nun Kenan Kodro (von Osasuna) zusammen mit Muto für Tore sorgen. Unterstützung werden sie von Alexandru Maxim bekommen (vom VfB Stuttgart) und dem Dänen Viktor Fischer (FC Middlesbrough). Für die Hintermannschaft wurden Torwart René Adler (ablösefrei) aus Hamburg und Innenverteidiger Abdou Diallo (5 Millionen Euro) vom AS Monaco geholt.
    Einiges getan hat sich aber auch in anderen Bereichen. Neu ist bei den Mainzern der Trainer: Sandro Schwarz. Zu seinen Assistenten gehört der Ex-Baunataler Jan-Moritz Lichte. Zudem hat ein neuer Präsident das Sagen. Auf Harald Strutz, fast 30 Jahre Klubboss, folgte Johannes Kaluza.
  2. Stars und Sternchen: Echte Stars hat Mainz ja eher selten. Doch mit René Adler haben die Rheinhessen nun einen Ausnahmespieler im Team, der eine Führungsrolle übernehmen wird. Gespannt sein darf man zudem auf Diallo. Der Franzose, Kapitän des U21-Nationalteams seines Heimatlandes, sammelte schon Spielpraxis in der Champions League. Bei Mainz erhält er die Rückennummer vier – diese trugen schon die Klublegenden Jürgen Klopp und Nikolce Noveski.
  3. Trainer und Taktik: Als der schnelle Cordoba noch in Mainz spielte, war der lange Ball in die Spitze ein oft gewähltes Mitte für die Offensive. Sandro Schwarz wird den Schwerpunkt anders legen und mehr Arbeit in einen strukturierten Spielaufbau investieren. Zumal Alexandru Maxim ein Regisseur par excellence ist. Der Rumäne ist als zentraler Mittelfeldspieler in einem 4:2:3:1-System vorgesehen.

Die Prognose: Ein Platz im gesicherten Mittelfeld

Mit Sandro Schwarz gibt nun ein Trainer die Kommandos, für den Mainz 05 mehr ist als nur ein Arbeitgeber. Da der Ex-Profi mit viel Herzblut an die Aufgabe herangeht, wird er auch ein neues „05-Gefühl“ vermitteln und das Team ins gesicherte Mittelfeld führen.

Der FSV Mainz 05 landet im HNA-Bundesliga-Check auf dem zwölften Platz.

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