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FC Bayern München wirft ein Auge auf Christopher Nkunku - doch ist der Transfer realistisch?

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Von: Sascha Mehr

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Leipzigs Christopher Nkunku könnte beim FC Bayern Serge Gnabry ersetzen.
Leipzigs Christopher Nkunku könnte beim FC Bayern Serge Gnabry ersetzen. © Matthias Koch/Imago

Der FC Bayern München sucht nach Verstärkungen für die Offensive und hat einen Top-Star von RB Leipzig im Visier.

München/Leipzig - Der FC Bayern München ist weiter hungrig nach Titeln und will in der laufenden Saison die zehnte deutsche Meisterschaft gewinnen. Es wäre die erste unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann, der im vergangenen Sommer von RB Leipzig an die Säbener Straße kam. Die Mannschaft setzte seinen Fußball bislang ordentlich um, doch das Spielermaterial müsste im Sommer weiter optimiert werden, damit Nagelsmann so spielen lassen kann, wie er es in Leipzig tat.

Mit Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer holte der FC Bayern München zwei ehemalige Schützlinge von Julian Nagelsmann in die bayerische Landeshauptstadt. Beide zeigten in der laufenden Saison aber durchwachsene Leistungen und Sabitzer könnte den Klub sogar nach nur einem Jahr wieder verlassen. Wie es scheint, buhlt der FC Bayern München aber um einen weiteren Spieler von RB Leipzig, der allerdings eine üppige Ablösesumme kosten würde.

FC Bayern sucht Verstärkung für den Angriff

Wie der TV-Sender Sport1 berichtet, zeigt der FC Bayern München Interesse an Christopher Nkunku. Der Franzose hat bei RB Leipzig einen Vertrag bis 30. Juni 2024 und weist einen Marktwert in Höhe von 65 Millionen Euro auf. Nkunku soll nicht für unter 70 Millionen Euro zu haben sein - eine immense Ablösesumme, die auch vom deutschen Rekordmeister nicht mal eben so zu stemmen ist.

Sollte es bei Serge Gnabry zu keiner Vertragsverlängerung kommen und der FCB ihn im Sommer verkaufen, wäre allerdings genug Kapital da, um Nkunku aus Leipzig loszueisen.

FC Bayern München: Kommt Nkunku im Sommer?

Christopher Nkunku wechselte 2019 für 13 Millionen Euro von Paris Saint Germain zu RB Leipzig und konnte sich direkt etablieren. In der laufenden Saison kommt der variabel einsetzbare Offensivspieler auf 26 Tore und 15 Vorlagen in 39 Pflichtspielen - eine überragende Quote für den erst 24-Jährigen. Wie Philipp Hinze vom Pay-TV-Sender SkySports berichtet, wäre die Ablöseforderung wohl für keinen anderen Club so hoch wie für den deutschen Rekordmeister. Gründe dafür sind der letzte Transfersommer und dieselbe Ligazugehörigkeit.

Unterdessen hat der FC Bayern München ein 13-jähriges Ausnahmetalent eines Bundesliga-Konkurrenten verpflichtet und einen schweren Zoff ausgelöst. Außerdem will ein sicher geglaubter Neuzugang will plötzlich nichts wissen von einer Zusage an den FC Bayern München. Droht der Transfer zu platzen? (smr)

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