BVB feiert Kantersieg - Werder dreht Spiel - HSV holt Remis

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Die Dortmunder Spieler bejubeln den Treffer zum 4:1 durch Robert Lewandowski (verdeckt).

Dortmund - Borussia Dortmund hat am Samstag einen Kantersieg gegen den VfL Wolfsburg gefeiert, Werder Bremen einen Rückstand umgebogen und der HSV im Abendspiel ein Remis geholt: Die Partien im Überblick.

Borussia Dortmund hält in der Fußball-Bundesliga Kontakt zu Spitzenreiter Bayern München. Der Titelverteidiger gewann am 12. Spieltag mit 5:1 gegen den VfL Wolfsburg und verkürzte den Rückstand vorerst wieder auf zwei Punkte. Der Rekordmeister kann seinen Vorsprung mit einem Erfolg an diesem Sonntag bei Neuling FC Augsburg allerdings wieder ausbauen. In 14 Tagen treffen beide Spitzenclubs im direkten Duell in München aufeinander.

Borussia Mönchengladbach behauptete den Platz in der Spitzengruppe mit einem 2:1-Sieg bei Hertha BSC. Auch Werder Bremen bleibt dank des schwer erkämpften 3:2-Erfolges gegen den 1. FC Köln im oberen Tabellendrittel. 1:1 trennten sich 1899 Hoffenheim und der 1. FC Kaiserslautern. Mit dem 2:1 beim 1. FC Nürnberg gelang dem SC Freiburg der erste Auswärtssieg der Saison. Der Hamburger SV spielte am Samstagabend 2:2 bei Bayer Leverkusen. Unter Trainer Thorsten Fink war es das dritte Remis für den Tabellen-16. Der FSV Mainz 05 hatte bereits am Freitag mit dem 3:1 gegen den VfB Stuttgart seine Negativserie beendet.

Beflügelt durch den ersten Sieg in der Champions League am Dienstag gegen Piräus setzte Dortmund in der Liga die Verfolgung der Bayern fort. Durch zwei Tore von Nationalspieler Mario Götze (12./78. Minute) sowie Treffer von Shinji Kagawa (45.), Sven Bender (61.) und Robert Lewandowski (66.) feierte der BVB den fünften Sieg in den letzten sechs Spielen. Alexander Hleb (59.) traf für die Wolfsburger, die auswärts ein gern gesehener Gast bleiben: Nach der fünften Niederlage hängen die Niedersachsen weiter unten fest.

Dank einer furiosen Aufholjagd und drei Toren von Claudio Pizarro verhinderte Werder Bremen die erste Heimpleite gegen Köln seit Dezember 1995. Der Peruaner, der seine Saisontore neun bis elf markierte, sicherte den Hanseaten mit einem Hattrick (49./54.-Foulelfmeter/86.) das 3:2. In den ersten 45 Minuten schien der FC nach Toren von Christian Clemens (3.) und des zum neunten Mal erfolgreichen Lukas Podolski (45.) einem sicheren Erfolg entgegenzusteuern. Doch dann verlor das Team von Stale Solbakken Abwehrspieler Sereno durch die Rote Karte (53.) und dann auch die Kontrolle über das Spiel.

Zwei Deutsche unter den Welttrainer-Kandidaten

Bundestrainer Joachim Löw ist als einer von zwei Deutschen für die Wahl zum Welttrainer 2011 nominiert. Die Auszeichnung wird jährlich vom International Federation of Football History & Statistics ( IFFHS) vergeben. © dpa
Ebenso nominiert: Der selbsternannte "Verklopper" der Liga, Jürgen Klopp. In der Saison 2010/11 holte er mit dem BVB die Deutsche Meisterschaft. © dpa
Sollte einer der beiden den Titel holen, wäre er der erste Deutsche, seitdem 2001  Ottmar Hitzfeld als Welttrainer ausgezeichnet wurde. © dpa
Das Kurzpassspiel, das Josep "Pep" Guardiola seinen FC Barcelona aufziehen lässt, ist weltweit gefürchtet. Der Spanier gewann in der letzten Saison die Champions League. © dpa
Der Spanier ist neben seinem unerbittlichen Kurzpassspiel auch für seinen menschlichen Umgang mit den Profis und seine unaufdringliche Bescheidenheit bekannt. © ap
Im Gegensatz dazu: Der Portugiese José Mourinho. Der Trainer von Real Madrid gilt als schrullig und arrogant ("Direkt nach Gott komme ich."). Seine Spieler sind jedoch ausnahmslos mit ihm zufrieden. © ap
Der bereits dreimal als Welttrainer ausgezeichnete Mourinho gewann 2009 mit Inter Mailand nach einem Finalsieg über die Bayern die Champions League. 2010/11 holte er den spanischen Ligapokal mit Madrid. © Getty
Vicente del Bosque holte mit der spanischen Nationalmannschaft  den Weltmeistertitel, nachdem sein Vorgänger Luis Aragones bereits die EM gewonnen hatte. Daraufhin wurde del Bosque von König Juan Carlos in den Adelsstand erhoben. © dpa
Er holt seit 25 Jahren Titel mit Manchester United: der Schotte Alex Ferguson. Zuletzt holte er 2010/11 die englische Meisterschaft. Aufgrund seiner zahlreichen Titel ernannte ihn die Queen sogar zum "Sir". © Getty
Ebenfalls lange dabei ist Arsène Wenger. Der Franzose trainert bereits seit 1996 die "Gunners" von Arsenal London. Er wurde erst kürzlich zum Welttrainer der Dekade 2000-2010 gewählt. © dpa
Oscar Tabarez trainiert die Nationalmannschaft aus Uruguay. Mit seinen Landsmännern verlor er im kleinen Finale der WM 2010 gegen Deutschland und wurde Vierter. © ap
Luís André de Pina Cabral e Villas Boas, kurz André Villas-Boas. Der Portugiese ist seit 2011 Trainer der "Blues" vom FC Chelsea. In der Saison 2010/11 wurde er mit dem FC Porto portugiesischer Meister und gewann den  UEFA-Cup. © dpa
Der Franzose Rudi Garcia ist der letzte Nominierte. Derzeit trainiert er den aktuellen französischen Tabellendritten OSC Lille. © dpa

Mit dem neuen Trainer Fink sammelt der HSV Punkt für Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Mit dem 2:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen verbuchte der Tabellen-16. am Samstagabend das dritte Remis nacheinander. André Schürrle (5.) und Lars Bender (20.) hatten die nur eine halbe Stunde lang überzeugende Werkself vor 30 210 Zuschauern in Führung gebracht. Doch Heiko Westermann (34.) und Marcell Jansen (57.) sicherten den nie aufsteckenden Hanseaten mit ihren Toren das verdiente Unentschieden.

Lucien Favre feierte eine triumphale Rückkehr ins Berliner Olympiastadion. Mit dem Überraschungsteam von Borussia Mönchengladbach gelang dem ehemaligen Hertha-Trainer an früherer Wirkungsstätte ein 2:1-Sieg. Nationalstürmer Marco Reus war mit zwei Treffern (33./55.) der Matchwinner für die Borussen. Trotz der Führung durch Adrian Ramos (18.) stand am Ende für den Neuling aus Berlin die zweite Heimniederlage der Saison zu Buche.

Auf seinen Torjäger Vedad Ibisevic kann sich 1899 Hoffenheim weiter verlassen. Doch der vierte Saisontreffer des Bosniers in der 33. Minute reichte den Kraichgauern gegen starke Lauterer nicht zu drei Punkten. Dorge Kouemaha (73.) rettete dem FCK einen verdienten Auswärtspunkt. Der 1. FC Nürnberg scheint das Siegen verlernt zu haben. Mit dem 1:2 gegen Freiburg blieben die Franken zum siebten Mal in Serie ohne Dreier. Papiss Demba Cisse machte mit einem Strafstoß in der dritten Minute der Nachspielzeit den SC-Sieg perfekt. Die Führung für den Club durch Mike Frantz (32.) hatte Jan Rosenthal (34.) ausgeglichen. Freiburg gab die Rote Laterne an Augsburg ab.

dpa

Ketten, Pudelmützen und mehr: Die Glücksbringer der Fußballstars

Das offizielle Magazin der Deutschen Fußball Bundesliga (DFL) hat in einer Umfrage 36 Profi-Spieler der 1. und 2. Bundesliga nach ihren Glückbringern und Talismännern befragt. Sehen Sie folgend, wie sich der Aberglaube bei dem einen oder anderen Spieler äußert. © dpa
Marko Marin (Werder Bremen): "Mein Glücksbringer ist mein Mops Ceca. Wenn ich auflaufe, weiß ich genau, dass sie zu Hause vor dem Fernseher liegt, Sky einschaltet ist und sie jede Aktion verfolgt. Sie liebt Fußball, und ich liebe diese Hunderasse. Sie ist sehr speziell und kuschelig." © getty
Neven Subotic (Borussia Dortmund): "Mein Talisman ist ein vier-, fünfmal um den linken Arm gewickeltes, dunkelbraunes Band. Das nutze ich während des Spiels als Haarband. Früher war ein Holzkreuz mein Glücksbringer, aber um den Hals darf ja nichts mehr getragen werden." © getty
Maik Franz (Eintracht Frankfurt): "Als Glücksbringer trage ich eine alte 50-Pfennig-Münze aus der damaligen DDR in meiner Waschtasche. Diese Münze hat mir vor Jahren mein Onkel geschenkt. Und ich habe sie als sein Talisman und Erinnerung an meine Heimat in diese Tasche gesteckt." © getty
Stefan Reisinger (SC Freiburg): "Große Indianerketten und sonstigen Talismanschmuck lässt das Regelwerk ja nicht mehr zu, an Hasenpfoten in der Tasche glaube ich nicht. Aber ich habe ein paar Socken, die ich immer unter die Stutzen ziehe, immer die gleichen. Werden zwischendurch aber gewaschen." © getty
Mladen Petric (Hambuger SV): "Immer als Letzter aus der Kabine zu kommen und auf den Platz gehen, ist ein Ritual von mir. Ich hoffe natürlich, dass es mir und der Mannschaft Glück bringt." © getty
Didier Ya Konan (Hannover 96): "Da ich tief an Gott glaube, trage ich so oft wie möglich, auch noch kurz vor Spielbeginn, eine kleine Kette am Handgelenk, die meine Nähe zu Gott in kleinen bunten Bildern skizziert." © getty
Josip Simunic (TSG 1899 Hoffenheim): "Ich habe keinen Glücksbringer oder Ähnliches. Ich glaube an Gott, alles andere ist Schicksal, das man nicht beeinflussen kann." © getty
Rodnei (1. FC Kaiserslautern): "Ich betrete den Platz immer zuerst mit dem rechten Fuß, bekreuzige mich und bedanke mich bei Gott. Ich nehme meinen Glauben sehr ernst und bin Gott dankbar, für jeden Moment, den ich auf dem Spielfeld stehen darf." © getty
Fabrice Ehret (1. FC Köln): "Für mich persönlich ist Musik ganz wichtig. Ich mixe in meiner Freizeit sehr gerne meine eigenen Songs, mit denen kann ich mich in der Vorbereitung auf ein Spiel motivieren." © getty
Michal Kadlec (Bayer 04 Leverkusen): "In Sachen Glück setze ich auf ein Armband aus Thailand, das - dort im Sinne einer höheren Macht gesegnet - meinen sportlichen Weg in richtige und erfolgreiche Bahnen lenken soll." © getty
Christian Fuchs (1. FSV Mainz 05):  "Ich habe zwar keinen konkreten Glücksbringer, aber ein Ritual, das ich vor jedem Spiel vollziehe. Da ich Linksfuß bin, ziehe ich zuerst Hose, Stutzen und Schuhe auf der linken Seite an und binde mir auch die Schnürsenkel zuerst auf der linken Seite zu." © getty
Roel Brouwers (Borussia Mönchengladbach): "Nein, das mache ich nicht, ich glaube nicht an so was." © getty
Luiz Gustavo (FC Bayern München): "Wenn wir im Bus sitzen und zum Spiel fahren, dann telefoniere ich immer mit meiner Verlobten Milene und mit meinem Vater Luiz Antonio in meiner Heimat Brasilien. Das beruhigt mich und nimmt mir die Aufregung, treibt mich aber andererseits auch an, auf dem Platz alles für meine Familie zu geben. Für mich sind diese Telefonate daher ein fester Bestandteil meiner Vorbereitung auf ein Spiel geworden." © getty
Javier Pinola (1. FC Nürnberg): "Ich habe keinen echten Talisman, aber eine andere kleine Marotte. Ich nehme immer eine Flasche Wasser beim Einlaufen mit auf das Spielfeld. Am Anfang war es nur so zum Trinken. Inzwischen habe ich es mir angewöhnt, sie immer mitzunehmen. Danach werfe ich die Flasche neben das Spielfeld." © getty
Edu (FC Schalke 04): "Ich habe meine Glücksbringer immer bei mir. Es sind meine Tattoos. Alle enthalten ein Kreuz und sollen mir Glück bringen." © getty
Matthias Lehmann (FC St. Pauli): "Wenn ich nicht die Kapitänsbinde trage, laufe ich als Letzter auf das Spielfeld ein. Einen besonderen Anlass gibt es dafür nicht, aber ich praktiziere dies schon seit meiner Jugendzeit so." © getty
Zdravo Kuzmanovic (VfB Stuttgart): "Vor den meisten Standardsituationen hebe ich meinen Arm. Denn es hat eine zeitlang sehr gut geklappt, dass ich den Arm gehoben habe und wir im Anschluss an den Freistoß oder Eckball einen Treffer erzielt haben. Natürlich ist es aber nur ein Zeichen, wie ich den Ball spiele." © getty
Grafite (VfL Wolfsburg): "Einen Talisman in dem Sinne habe ich nicht. Aber jedes Mal, wenn ich vor einer Partie das Spielfeld betrete, dann achte ich darauf, dass ich die ersten drei Schritte mit dem rechten Fuß mache, das heißt, ich hüpfe quasi auf das Spielfeld. Und ich bete vor jedem Spiel. Nicht für Tore, sondern dafür, dass Gott mich und alle meine Mitspieler beschützt und niemand verletzt vom Platz geht. Ich bete auch für ein gutes Spiel insgesamt und dafür, dass ich meine bestmögliche Leistung abrufen kann." © getty
David Hohs (Alemannia Aachen): "Nein, ich habe keinen Talisman oder Glücksbringer. Bisher hatte ich noch nie das Gefühl, so etwas zu brauchen - weder im Training, noch im Spiel." © getty
Marc Hensel (FC Erzgebirge Aue): "Mein ständiger Begleiter und Glücksbringer ist ein kleiner Pandabär. Den habe ich mal während eines Krankenhausaufenthaltes geschenkt bekommen. Wie er ins Stadion kam? Nun, in der 3. Liga verloren wir Ende August 2009 unser Heimspiel gegen Heidenheim. Zum nächsten Spiel in Wuppertal war dann der Pandabär erstmals als Glücksbringer mit an Bord. Wir gewannen beim WSV 2:0 und starteten eine Serie, die mit dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga gekrönt wurde. Der kleine Panda ist auch noch heute auswärts wie zuhause mein treuer Begleiter und unser Glücksbringer. Seit Ende August 2009 haben wir übrigens erst ein einziges Heimspiel verloren." © getty
Michael Thurk (FC Augsburg): "Ich hatte mal einen Glücksbringer, den mir meine Frau geschenkt hatte. Es war ein goldener Anhänger, den ich bei jedem Spiel in den Stutzen getragen habe. Irgendwann habe ich den Glücksbringer aber bei einem Spiel verloren und nie wieder gefunden. Dass es ohne den Glücksbringer schlechter läuft, kann ich nicht sagen, denn meine 23 Tore in der letzten Saison sind mir ohne Glücksbringer gelungen." © getty
Peter Niemeyer (Hertha BSC Berlin): "Wir haben quasi einen Glücksbringer für die gesamte Mannschaft - die Pudelmütze unseres Physiotherapeuten Reinhard Mörz. Die hatte ihm seine Schwester gestrickt. Seit er sie aufsetzt, haben wir als Team nicht verloren. Nur einmal, gegen Union, hatte er sie nicht auf - mit bekanntem Ausgang. Deshalb muss er jetzt, wie unlängst in Bochum, trotz der wärmeren Temperatur schwitzen..." © getty
John Jairo Mosquera (1. FC Union Berlin): "Ich bin gläubig, danke Gott nach jedem Tor. Deshalb gehen meist beide Arme mit ausgetreckten Zeigefingern nach oben. Mir ist diese Geste wichtig." © getty
Christian Müller (DSC Arminia Bielefeld): "Ich tape aus Aberglaube vor jedem Spiel immer meinen rechten Arm. Anschließend lege ich mein Trikot auf meine Oberschenkel und bete." © dpa
Andreas Luthe (VfL Bochum): "Mein Glücksbringer ist ein türkisfarbenes Handtuch, das ich bei Spielen immer dabei habe. Dieses Handtuch hat mir ein besonderer Mensch geschenkt, als ich verletzt war. Von da an habe ich mich zurückgekämpft, wurde wieder fit und habe mich in die Mannschaft gearbeitet. Den Namen der Person kann ich aber nicht verraten, sonst verlässt mich das Glück eventuell wieder." © getty
Marc-André Kruska (FC Energie Cottbus): "Ich trage einen Anhänger meiner Freundin Naomi immer bei mir, im Portemonnaie. Den nehme ich vor jedem Spiel noch einmal in die Hand - ist ein Ritual." © getty
Assani Lukimya-Mulongoti (r., Fortuna Düsseldorf 1895): "Ich habe eine Halskette mit einem silbernen Anhänger, der die Kontur von Afrika besitzt. Beim Spiel muss ich sie ja leider ablegen, aber ich trage die Kette dafür bei jedem Training." © getty
Ivica Banovic (MSV Duisburg): "Nein, einen Talisman habe ich nicht. Ich versuche einfach mich auf das Spiel und meine Aufgabe zu konzentrieren. Aber wenn mir jemand verspricht, dass ich mit einem Glücksbringer noch mehr Erfolg habe, versuche ich das natürlich gerne..." © getty
Patric Klandt (FSV Frankfurt 1899): "Vor jedem Spiel umwickele ich meine beiden Handgelenke mit Tape. Seit dem Aufstieg des FSV Frankfurt in die 2. Bundesliga schreibe ich die Anfangsbuchstaben meines Vaters, meiner Mutter, von Bruder und Freundin auf das Tape am linken Handgelenk. Das hat bisher meistens Glück gebracht." © getty
Leo Haas (SpVgg Greuthr Fürth): "Ich habe vor etwa zwei Jahren von Yanic, einem treuen Fan im Rollstuhl, ein Geschenk bekommen - ein echtes Kleeblatt, eingegossen in Glas. Das kleine Teil habe ich seitdem immer bei den Spielen dabei. Wahrscheinlich ist es Zufall, aber ich bin in dieser Zeit von schwereren Verletzungen verschont geblieben. Vielleicht bringt es mir Glück." © getty
Andreas Buchner (FC Ingolstadt): "Mein Ritual - am Spieltag gehe ich vor dem Weg in die Kabine einmal zum Tor in unserer Fankurve, zuerst an den rechten, dann an den linken Torpfosten." © getty
Stefan Müller (r.,Karlsruher SC): "Ich habe immer einen kleinen Stoffeisbären im Gepäck. Den habe ich von meinen Eltern geschenkt bekommen, und er ist in der Kabine - egal ob auswärts oder zu Hause - auf meinem Platz immer mit dabei." © dpa
Gabor Kiraly (TSV 1860 München): "Natürlich habe ich einen Talisman. Es ist aber etwas Persönliches und bleibt deshalb mein Geheimnis. Nach meinem Karriereende werde ich verraten, was es ist." © getty
Sören Pirson (SC Rot- Weiß Oberhausen): "In der Kabine gibt es verschiedene Talismane, die Glück bringen sollen für die gesamte Mannschaft. Selbst habe ich speziell keinen Talisman, aber dafür ziehe ich immer erst die Sachen rechts an, also rechter Schuh, rechtes Hosenbein, rechter Handschuh." © dpa
Jan Tauer (VfL Osnabrück): "Ich trage immer ein kleines Foto meines Sohnes Travis bei mir. Er ist jetzt 18 Monate alt und bringt mir jeden Tag Glück." © getty
Daniel Masuch (SC Paderborn 07): " Ich habe immer ein blaues Armband in meiner Torwarttasche. Diesen Talisman hat mir mein Sohn Maurizio, der heute zehn Jahre alt ist, vor einigen Jahren geschenkt. Bis auf wenige Ausnahmen hat mir dieses Armband immer Glück gebracht." © getty

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