Bei Verpassen der Champions League

BVB muss wohl auf 15 Millionen Euro verzichten

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BVB-Geschäftsführer Watzke.

Dortmund - Ohne die Teilnahme an der Champions League werden dem abstiegsbedrohten Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund am Ende der nächsten Saison 15 Millionen Euro Ertrag fehlen.

 Laut Klub-Boss Hans-Joachim Watzke würde der Klub aber selbst bei einem Abstieg wirtschaftlich weiter unter den Top Ten Deutschlands bleiben.

Trotz der derzeitig sportlich schwierigen Situation stelle man beim BVB in seinen Einnahmefeldern keinerlei Rückgang fest, sagte Watzke auf dem SpoBiS 2015 in Düsseldorf dem Branchendienst Sponsors. Weder im Ticketing, Sponsoring noch beim Merchandising würden die Einnahmen zurückgehen, so Watzke.

Im Gegenteil: „Der Wachstumskurs wird sehr stark fortgesetzt, das ist keine Frage“, äußerte der 55-Jährige. Nichtsdestotrotz werde die sportliche Situation Auswirkungen auf die Erträge in der kommenden Saison haben.

Ein Erreichen der Champions-League-Plätze hält Watzke „für völlig ausgeschlossen“. Und ohne die Teilnahme „fehlen bestimmt 40 Millionen Euro Umsatz“. Der wirkliche Ertragseffekt sei aufgrund vieler stark an die Teilnahme an der Königsklasse gekoppelter Grundgehälter der Profis jedoch kleiner.

Zu den finanziellen Folgen eines eventuellen Absturzes in die 2. Liga sagte der BVB-Boss: „Wir würden als Borussia Dortmund in der 2. Liga immer noch zu den acht bis zehn umsatzstärksten Klubs in Deutschland gehören. Minimum.“

Der BVB sei jedoch so gut mit Eigenkapital ausgestattet, das es „keine ökonomische Komplettkrise“ werde. Sportlich wäre es laut Watzke „ein Komplettdesaster. Nur, es wird nicht eintreten“.

sid

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