BVB aber ohne Neid

Zorc: Bayern-Dominanz "ergibt sich fast von allein"

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Für Michael Zorc ist der FC Bayern weit davongelaufen.

Dortmund - Michael Zorc, Sportdirektor von Borussia Dortmund, sieht, dass der FC Bayern weit davon gelaufen ist. Vor allem wirtschaftlich hinkt die Bundesliga hinterher, meint er.

Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat die Vormachtstellung des Herbstmeisters FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga eingeräumt und sieht diese offenbar auf lange Zeit nicht gefährdet. „Die Bayern sind wirtschaftlich so weit davongelaufen, dass sich diese Dominanz fast von allein ergibt“, sagte der Sportchef des Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund in der „Welt am Sonntag“ über den deutschen Meister und Tabellenführer.

„Die Bayern gelten nicht umsonst neben Barcelona als die beste Mannschaft der Welt. Sie setzen ihre beträchtlichen Mittel sehr gut ein“, sagte der 53-Jährige. Trainer Pep Guardiola verstehe es, „die Mannschaft mit diesen vielen Topspielern in der Balance zu halten, ohne dass Unruhe entsteht“, was der BVB „ohne Neid“ anerkenne. Die Borussia trifft am Sonntag (17.30 Uhr) auf Eintracht Frankfurt. Die Münchner hatten sich am Samstag durch einen 2:0-Sieg gegen Aufsteiger FC Ingolstadt die sogenannte Herbstmeisterschaft gesichert.

Die Bayern aus den Jahren der BVB-Meistertitel 2011 und 2012 seien „mit den heutigen Bayern nicht mehr vergleichbar“, sagte Zorc. „Sie haben seitdem sehr viele Dinge sportlich richtig gemacht. Gepaart mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ergibt sich dadurch nun dieses Kräfteverhältnis. Trotzdem versuchen wir unser Bestes.“

dpa

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