Schwarz-Gelb mistet wohl aus

Harte BVB-Streichliste - WM-Helden inklusive: Schickt Zorc diese acht Stars in die Wüste?

Mega-Streichliste beim BVB: Auf Michael Zorc kommt offenbar viel Arbeit zu.
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Mega-Streichliste beim BVB: Auf Michael Zorc kommt offenbar viel Arbeit zu.

Auf BVB-Manager Michael Zorc kommt offenbar eine Menge Arbeit zu. Die Borussen wollen wohl ordentlich im Kader aufräumen. Acht Stars sind auf der Streichliste. 

  • Trotz Pause sind die Funktionäre der Bundesliga*-Vereine nicht untätig. 
  • Wie das Rennen um die Meisterschaft* auch ausgeht, Transfers stehen im Sommer an. 
  • Borussia Dortmund soll ganze acht Stars auf der Streichliste haben.

Dortmund - Der Sportbetrieb stand nun rund zwei Monate still, doch am 16. Mai wird die Bundesliga den Neustart nach der Corona-Pause* wagen. Klappt das Geisterspiel*-Konzept der DFL, soll am 27. Juni der neue Meister feststehen. Auch die Planungen für den DFB-Pokal* laufen. 

Während der neue Spielplan* also immer konkrete Formen annimmt, blieben auch die Verantwortlichen der Klubs alles andere als untätig, obwohl der Ball in keinem der 18 Stadien* rollen konnte. Wie der FC Bayern* soll auch Borussia Dortmund eine Streichliste herausgearbeitet haben. Und, so viel sei verraten, beide haben es ordentlich in sich. BVB-Manager Michael Zorc soll laut SportBild ganze acht Stars in die Wüste schicken wollen. 

Borussia Dortmund: Streichliste aufgetaucht! Acht Stars sollen gehen - sagen noch zwei Adieu?

Zu den angestrebten Transfers könnten sich allerdings noch zwei unliebsame Abgänge gesellen. Die Gerüchteküche um Jadon Sancho stand selten still, ein Wechsel auf die Insel wird immer wahrscheinlicher. Und auch der andere Shootingstar in der schwarz-gelben Offensive bewegt sich im Fokus sämtlicher Top-Klubs. Jüngst wurde Erling Braut Haaland als idealer Lewandowski-Nachfolger beim FC Bayern bezeichnet. 

Sicherlich werden auch die anderen Klubs der Bundesliga* die eine oder andere Optimierung im Kader vornehmen. Die ökonomischen Auswirkungen der Corona-Krise* auf die Vereine sind zwar teils enorm, auf jegliche Transfers wird aber wohl kaum jemand verzichten.

Transfers trotz Corona? BVB hat im Sommer offenbar viel vor

In Dortmund darf man sich wohl sogar schon jetzt auf einen interessanten Neuzugang freuen. Nach der bevorstehenden Mega-Aussortierung dürfte er auch seinen Platz finden können. Diese BVB-Stars stehen angeblich auf der Abschussliste.

Mega-Streichliste beim BVB: Auf Michael Zorc kommt offenbar viel Arbeit zu.

Marius Wolf (24 Jahre, Vertrag bis 2023)

Der flexible Außenspieler konnte sich nach seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt nie so recht beim BVB durchsetzen. Deshalb ging es für Marius Wolf erst einmal leihweise zur Hertha BSC. Der Hauptstadtklub besitzt eine Kaufoption über 20 Millionen Euro für den Ex-Löwen. 

Damit die auch gezogen wird, muss er allerdings noch deutlich bessere Leistungen zeigen. Seine bisherige Form macht ihn aber eben auch für die Dortmunder nicht gerade zum Wunschspieler. Sollten die Berliner nicht zuschlagen, dürfte sich Michael Zorc sehr bemühen, einen anderen Klub für Wolf zu finden. 

Wechselwahrscheinlichkeit: 80 Prozent

Mahmoud „Mo“ Dahoud (24 Jahre, Vertrag bis 2022)

Er kam im Sommer 2017 als Hoffnungsträger von Borussia Mönchengladbach in den Ruhrpott. Seitdem blieb aber der erhoffte Entwicklungsschritt aus. Böse Zungen verpassten dem zentralen Mittelfeldspieler bereits den Stempel als „ewiges Talent“. 

Sollten sich die Einsatzzeiten von Mo Dahoud nicht steigern, könnte ein Abgang beiden Seiten helfen. Borussia Dortmund würde das Gehalt eines Edel-Reservisten einsparen und der deutsche U-Nationalspieler käme bei einem anderen Verein vielleicht häufiger zum Zug. 

Wechselwahrscheinlichkeit: 60 Prozent


Ömer Toprak (30 Jahre, Vertrag bis 2021)

Auch der Innenverteidiger kam vor drei Jahren zum Revierklub und wurde dort nie so richtig warm. Nach zwei wechselhaften Spielzeiten wurde er deshalb bereits aussortiert und an Werder Bremen verliehen. 

Schafft er mit den Hanseaten den Klassenerhalt, bleibt er auch auf jeden Fall dort. Geht die Saison für den Abstiegskandidaten glimpflich zu Ende, besteht eine Kaufpflicht über vier Millionen Euro. Eine Rückkehr zum BVB wird es also wohl nur geben, wenn Werder Bremen absteigt und sich absolut kein anderer Klub für Toprak findet.

Wechselwahrscheinlichkeit: 90 Prozent

Manuel Akanji (24 Jahre, Vertrag bis 2022)

Der Schweizer scheint sein Standing zwischenzeitlich fast komplett verloren zu haben. Er muss sich hinter Kapitän und Rückkehrer Mats Hummels sowie dem mittlerweile erstarkten Dan-Axel Zagadou anstellen. Dritte Wahl zu sein ist sicher nicht der Anspruch des durchaus begabten Defensivmannes. 

Nun fällt Zagadou aber mit einer Außenbandverletzung im Knie aus. Manuel Akanji wird also zum Neustart gesetzt sein. Aushilfs-Innenverteidiger Julian Weigl spielt schließlich mittlerweile in Portugal. Akanji bekommt also eine Chance, die er aber nutzen muss, um im Sommer nicht in die Wüste geschickt zu werden. 

Wechselwahrscheinlichkeit: 40 Prozent


André Schürrle (29 Jahre, Vertrag bis 2021)

Der nächste aktuell Verliehene im Bunde der sehr wahrscheinlichen Abgänge. André Schürrle gilt als größter Transferflop der jüngeren BVB-Historie, auch wegen seines astronomischen Jahresgehalts von sieben Millionen Euro. Das will die Borussia auf jeden Fall einsparen. Aus diesem Grund spielt der WM-Held von 2014 aktuell im kalten Moskau und nach seiner Rückkehr steht sogar eine Vertragsauflösung im Raum.

Wechselwahrscheinlichkeit: 95 Prozent

Mario Götze (27 Jahre, Vertrag bis 2020)

Von einem Rio-Helden zum anderen. Dass Mario Götze und Borussia Dortmund* aktuell keine leichte Beziehung haben, ist alles andere als ein Geheimnis. Sein Vertrag läuft noch diesen Sommer aus, eine Verlängerung ist nicht in Sicht

Götze will wohl keine Gehaltseinbußen akzeptieren. Der BVB keinen Rotationsspieler unter den Topverdienern haben. Naheliegendster Ausweg ist ein Wechsel nach Spanien oder Italien.

Wechselwahrscheinlichkeit: 80 Prozent


Nico Schulz (27 Jahre, Vertrag bis 2024)

Das Abenteuer Borussia Dortmund könnte für den Nationalspieler ein jähes Ende finden. Erst im Sommer aus Hoffenheim gekommen, kann er nicht an seine guten Leistungen aus der Nationalelf anknüpfen. Defensive Unachtsamkeiten paaren sich zu oft mit fehlender Effektivität in der Vorwärtsbewegung. 

Dass sein ärgster Konkurrent, Raphael Guerreiro, nun einen langfristigen Vertrag unterschrieben hat, könnte ein Fingerzeig sein. Kann der BVB Achraf Hakimi nicht halten, könnte höchstens eine dünne Personaldecke auf den defensiven Außenbahnen für den Verbleib von Nico Schulz sorgen. 

Wechselwahrscheinlichkeit: 60 Prozent

Jeremy Toljan (25 Jahre, Vertrag bis 2022)

Nico Schulz wird erschreckend viele Parallelen zur BVB-Karriere von Jeremy Toljan erkennen. Auch er kam als Außenverteidiger von der TSG Hoffenheim zu den Dortmundern und konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen. 

Eine Leihe nach Italien war die erste Lösung. Dort spielt der Deutsch-Amerikaner eine starke Saison für US Sassoulo. Angeblich konnte er damit das Interesse der AS Rom wecken. Eine Rückkehr scheint demnach fast ausgeschlossen

Wechselwahrscheinlichkeit: 80 Prozent

Unweit von Dortmund lebten einst seine Eltern - jetzt spielt er für den FC Liverpool. Ist das deutsche Wunderkind Paul Glatzel eines Tages vielleicht einer für die Bundesliga?

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