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BVB: Vertragsangebot für Moukoko nur bis zur Schmerzgrenze

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Von: Johannes Skiba

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Die Vertragsverhandlungen zwischen Youssoufa Moukoko und Borussia Dortmund ziehen sich in die Länge. Der BVB will nicht um jeden Preis verlängern.

Dortmund – Die Bundesliga ist Spielstätte von Europas Toptalenten. Bei Borussia Dortmund sticht neben Jude Bellingham auch Youngster Youssoufa Moukoko heraus. Der jüngste Bundesliga-Spieler aller Zeiten ist trotz seines jungen Alters in dieser Saison eine wichtige Stütze beim BVB. Doch der Vertrag des größten deutschen Sturmtalents läuft im Sommer aus. Das Dortmunder Angebot zur Vertragsverlängerung nahm der Stürmer bislang nicht an.

BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke sagt bei Sky, dass er es verstehe, dass Moukoko eine gute Position in den Verhandlungen für sich schaffen möchte. Doch ebenso sieht Watzke den BVB in der Pflicht, die Verhandlungen nach den Vorstellungen des Vereins zu führen: „Genauso legitim ist es auch, dass wir unsere Vorstellungen haben, und wenn das eben nicht deckungsgleich ist, dann wird die Zusammenarbeit eben nicht weitergeführt.“ Watzke fügt an: „Aber wir hoffen natürlich, dass er bei uns bleibt.“

Fußball: Trainingslager von Borussia Dortmund am 09.01.2023 in Marbella (Spanien). Youssoufa Moukoko fasst sich an den H
Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund auf dem Trainingsplatz im Trainingslager im spanischen Marbella. © Steinbrenner/imago

Internationales Interesse an BVBs Moukoko gewaltig

Sorgen um seine Zukunft muss sich Moukoko jedenfalls nicht machen. Laut einem Bericht der Bild schnüren die Dortmunder ein 40-Millionen-Euro-Paket für einen Vier-Jahres-Vertrag für den Angreifer. Sollte das dem 18-Jährigen nicht genügen, stehen eine Menge Interessenten wie beispielsweise der FC Barcelona, Jürgen Klopps FC Liverpool oder Manchester United bereit.

Das große internationale Interesse an dem Toptalent hält Watzke nicht für ungewöhnlich. Der Unterschied sei, „dass er erst 18 Jahre alt ist und schon bei der WM dabei war. Dadurch wird das Ganze natürlich noch öffentlicher.“ Beim Turnier in Katar reichte es aber nur zu einem einminütigen Einsatz gegen Japan. Werder Bremens Niclas Füllkrug erhielt den Vorzug als Joker.

Trennung von Moukoko für BVB nicht auszuschließen

Der Ausgang der Vertragsverhandlung zwischen Youssoufa Moukoko und Borussia Dortmund ist weiterhin offen. Eine Trennung zwischen dem Spieler, der seit 2016 im Verein ist und dem BVB wäre laut Watzke nur „die letzte Konsequenz.“ Auszuschließen ist dieses Szenario nicht. Als ablösefreier Neuzugang im Sommer könnte wiederum ein Offensivspieler von Eintracht Frankfurt zum BVB wechseln. (jsk)

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