Champions League

Remis gegen Porto: Basel muss zittern

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Portos Yacine Brahimi (M) behauptet den Ball.

Basel - Der Schweizer Fußball-Meister FC Basel muss um den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale der Champions League bangen.

Die Mannschaft von Trainer Paulo Sousa kam im Achtelfinal-Hinspiel gegen den favorisierten FC Porto vor eigenem Publikum nur zu einem glücklichen 1:1 (1:0), im Rückspiel (10. März, 20.45 Uhr/Sky) haben nun die Portugiesen alle Trümpfe in der Hand.

Stürmer Derlis Gonzales (11.) erzielte die frühe Führung für Basel, das im Europapokal der Landesmeister 1973/74 das Viertelfinale erreicht hatte. Danilo (79./Handelfmeter) gelang jedoch der wichtige Ausgleich für die überlegenen Gäste, die lange Zeit ihre Chancen nicht nutzten. Der Champions-League-Sieger von 2004 bleibt damit weiter ohne Niederlage in der laufenden Saison der Königsklasse.

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt vor 34.464 Zuschauern brachten beide Teams im St. Jakob-Park zunächst kaum Ansehnliches zustande, Porto kontrollierte dabei allerdings das Geschehen. Basel kam zunächst kaum spielerisch aus der eigenen Hälfte. Nach einem langen Ball aus dem Zentrum gelang Gonzales aus vollem Lauf jedoch eine perfekte Ballmitnahme, der Stürmer aus Paraguay verwertete den ersten Baseler Angriff zur Führung.

Porto zeigte sich in der Folge kaum beeindruckt und bereitete der oft wackeligen Defensive der Schweizer weiterhin Probleme. Die Brasilianer Danilo und Casemiro (20.) scheiterten aber mit einer Doppelchance.

Auch nach der Pause war Porto die stärkere Mannschaft und jubelte bereits nach wenigen Minuten über den vermeintlichen Ausgleich: Casemiros (48.) Treffer verwehrte das Schiedsrichtergespann um Mark Clattenburg (England) aber zurecht wegen gleich zwei Abseitsstellungen die Anerkennung. Basel wirkte weiterhin fahrig, leistete sich leichte Ballverluste und ließ Chancen zu. Doch Cristian Tello (59.) und Jackson Martinez (64.) vergaben ebenfalls aus kurzer Distanz.

Bester Spieler der Schweizer war Torhüter Tomas Vaclik, für Porto überzeugten Casemiro und Cristian Tello.

SID

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