13-Prozent-Anteil

Chinesische Investoren steigen bei Manchester City ein

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Fans von Manchester City in hong Kong.

München - Chinesische Investoren haben sich in den englischen Fußballverein Manchester City eingekauft.

Die Investitionsfonds China Media Capital und CITIC Capital kauften dem Eigentümer, Scheich Mansur von Abu Dhabi, für umgerechnet 375 Millionen Euro einen 13-Prozent-Anteil an der City Football Group (CFG) ab, wie die Dachgesellschaft von Man City am Dienstag in London mitteilte. Die Wettbewerbsbehörden müssen dem Verkauf noch zustimmen.

Das Investment sei eine "erstklassige Gelegenheit, um Chinas Beitrag für die weltweite Fußballfamilie auszubauen", sagte CMC-Vorstand Ruigang Li. Chinas Präsident Xi Jinping, ein großer Fußballfan, hatte dem Verein bei einem Staatsbesuch im Oktober einen Besuch abgestattet.

Bislang war Scheich Mansur, Mitglied der Königsfamilie von Abu Dhabi, alleiniger Eigentümer des Clubs, den er 2008 gekauft hatte. Er investierte mehr als eine Milliarde Euro in den Verein, der daraufhin zweimal die Premier League gewann.

Die Dachgesellschaft CFG unterstützt das chinesische Investment, weil es zu ihrer Strategie einer Expansion nach China passt. Mit der Transaktion, für die neue Aktien ausgegeben wurden, ist die Holding 2,9 Milliarden Euro wert. Zur City Football Group gehören Manchester City auch der New York City FC, der Melbourne City FC und eine Minderheit an dem japanischen Club Yokohama Marinos.

AFP

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