Gladbach, Frankfurt, Wolfsburg 

Die deutschen Teams in der Europa League: Revanche, Rückkehr und eine Pflichtaufgabe

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Verließ Wolfsberg: Gerhard Struber. 

Souverän sieht definitiv anders aus: Vor dem fünften Spieltag der Gruppenphase in der Europa League heute stehen die Fußball-Bundesligisten unter Druck.

Die drei deutschen Klubs haben andersrum aber auch noch alle Chancen.

Die Revanche

Bundesliga-Tabellenführer Borussia Mönchengladbach hat etwas gutzumachen. Die Europa League startete für die Fohlen mit einem Heimspiel gegen den Wolfsberger AC aus Österreich. Im eigenen Stadion setzte es eine bittere 0:4-Pleite. Doch seitdem hat sich einiges getan.

Für die Gladbacher war dieses Spiel so etwas wie der Wendepunkt der Saison. In der Liga gab es fünf Siege aus sieben Spielen, international zwei Remis und zuletzt den wichtigen 2:1-Sieg gegen Rom durch einen Treffer von Marcus Thuram in der Nachspielzeit. Auch die Österreicher sind nicht mehr mit denen aus dem Hinspiel zu vergleichen. Trainer Gerhard Struber verließ die Wolfsberger in Richtung FC Barnsley, englischer Zweitligist, und wurde Nachfolger des dort entlassenen Daniel Stendel. Für Gladbach zählt in einer engen Gruppe nur ein Sieg. Anpfiff in Wolfsberg ist um 18.55 Uhr (Dazn).

Die Rückkehr

London und Eintracht Frankfurt – da war doch was. Gegen den FC Chelsea aus London scheiterte die Eintracht im vergangenen Jahr ganz bitter im Halbfinale nach Elfmeterschießen. Heute heißt der Gegner FC Arsenal, ebenfalls aus der englischen Hauptstadt (21 Uhr/RTL und Dazn).

Die Hessen haben mit sechs Punkten von allen deutschen Vertretern die meisten geholt, stehen anders als Gladbach und Wolfsburg aber nur auf Rang drei. Im Kampf um Platz zwei mit Standard Lüttich aus Belgien heißt es in London also, sich die bestmögliche Ausgangsposition zu erarbeiten. Am letzten Spieltag haben es dann die Belgier mit Arsenal zu tun.

Die Pflicht

Auch in den Wolfsburger Gruppe geht es eng zu. Der VfL gewann nach einigen Rückschlägen zuletzt in der Bundesliga in Unterzahl gegen Frankfurt. Es war ein Lebenszeichen zur richtigen Zeit – aus internationaler Sicht betrachtet.

Denn in der Ukraine gegen Oleksandriya (18.55 Uhr/Dazn) müssen die Wölfe unbedingt gewinnen, dann haben sie vor dem abschließenden Heimspiel gegen die Franzosen aus Saint-Étienne gute Karten. Das Hinspiel gewannen die Niedersachsen 3:1. Es war der bislang einzige Erfolg in der Europa League. Danach gab es zwei Unentschieden sowie das 1:3 vor eigenem Publikum gegen Gent. Doch die Serie von sieben sieglosen Spielen in Serie ist seit dem vergangenen Samstag ja Geschichte.

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