Nationalmannschaft

DFB-Team: Offensiv-Duo vor dem Aus? Hansi Flick bezieht Stellung

Hansi Flick
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Der Nachfolger von Joachim Löw als Bundestrainer: Hansi Flick.

Die DFB-Auswahl muss in der WM-Qualifikation ran. Für ein Duo scheint kein Platz im Kader von Hansi Flick zu sein. Der Bundestrainer bezieht jetzt Stellung.

Frankfurt – Die DFB-Auswahl* steht vor den nächsten beiden Spielen in der Qualifikation zur WM 2022 in Katar. In der Tabelle der Gruppe J liegt die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick* mittlerweile an der Spitze und kann unter Umständen bereits das Ticket für die Weltmeisterschaft lösen – zwei Siege vorausgesetzt und die Konkurrenz muss ebenfalls mitspielen. Sollte es jetzt noch nicht klappen, wird es im November nachgeholt. Dass sich die deutsche Nationalmannschaft für die WM 2022 qualifiziert, daran zweifelt niemand mehr, auch wenn es vor allem vor der EM 2021 und der Niederlage gegen Nordmazedonien anders aussah.

Hansi Flick, der die DFB-Auswahl von Vorgänger Jogi Löw* übernommen hat, führte seine Mannschaft zu drei Siegen in drei Spielen. Zugegeben, mit Liechtenstein, Armenien und Island waren die Gegner nicht gerade Schwergewichte des europäischen Fußballs, doch auch diese Spiele muss man erst einmal so dominant gestalten und letztendlich deutlich gewinnen. Unter Flick herrscht eine Aufbruchsstimmung in der deutschen Nationalmannschaft, die auch die vielen Fans mitbekommen. Im Kader der DFB-Auswahl hat der neue Bundestrainer gar nicht viel geändert, auch wenn zwei Namen weiterhin fehlen, auf die bereits Löw verzichtete bei der Europameisterschaft: Julian Brandt* und Julian Draxler*.

DFB: Offensiv-Duo hat aktuell keine Chance bei Hansi Flick

Das Offensiv-Duo wurde für die EM 2021* nicht berücksichtigt, weil beide keine überzeugende Saison spielten. Zu inkonstant waren die Leistungen in ihren Klubs. Unter Hansi Flick sollte es für beide einen Neuanfang in der DFB-Auswahl geben, doch der neue Bundestrainer ignorierte das Duo bei seinen ersten beiden Nominierungen. Ist die Karriere in der deutschen Nationalmannschaft für Julian Brandt und Julian Draxler etwa zu Ende? Ganz klar nein, denn Flick äußerte sich zur Lage der beiden Akteure. „Ausgemustert ist niemand. Wir haben sie natürlich im Blick, ihre Qualitäten stehen außer Frage“, so Flick in einem Interview mit dem Kicker-Sportmagazin.

Julian Brandt wurde das letzte Mal im November 2020 zur DFB-Auswahl eingeladen. Insgesamt kommt der Offensivspieler von Borussia Dortmund auf 35 Länderspiele. Sogar auf 56 Partien im Dress der deutschen Nationalmannschaft kommt Julian Draxler vom französischen Spitzenklub Paris Saint-Germain. Seit Oktober 2020 wurde er nicht mehr für die DFB-Elf nominiert. Abgeschrieben haben die Nationalmannschaft aber beide noch nicht. Ein großes Ziel ist die WM 2022, doch dafür müssen die Leistungen im Verein über einen längeren Zeitraum konstant gut sein. Zudem ist die Konkurrenz in der Offensive in der deutschen Nationalmannschaft nicht gerade klein.

Nationalmannschaft: Hansi Flick ignoriert Stürmer - und muss auf Verteidiger verzichten

Die Spieler bei Flicks erster Nominierung hätten ihren Job in den drei Partien gut gemacht, wie der Bundestrainer betonte. Deshalb hätten diese Akteure einen Vorsprung vor den restlichen Kandidaten. Für Profis, die bislang noch nicht von Hansi Flick nominiert wurden, dürfte es in naher Zukunft schwer werden. Dazu gehören neben Julian Brandt und Julian Draxler auch Emre Can, Jonathan Tah, Marcel Halstenberg, Robin Koch, Christian Günter und Kevin Volland. Außer Tah übrigens alles Spieler, die von Jogi Löw zur Europameisterschaft mitgenommen wurden.

Unterdessen ignoriert Bundestrainer Hansi Flick einen deutschen Ausnahme-Stürmer*, der die Hoffnung auf eine Nominierung für die DFB-Elf mittlerweile aufgegeben hat. Flick muss bei den nächsten Spielen in der WM-Qualifikation auf einen Verteidiger verzichten*, der für lange Zeit verletzt ausfällt. (smr) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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