DFB-Team in WM-Quali gefordert

Löw reist mit „großem Vertrauen“ nach Aserbaidschan

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Abflug nach Aserbaidschan: Bundestrainer Joachim Löw möchte den fünften Sieg im fünften Quali-Spiel einfahren.

Baku - Die DFB-Auswahl will den nächsten Schritt auf dem Weg zur WM 2018 in Russland machen. Vor dem Spiel in Aserbaidschan gibt es einige personelle Änderungen.

Das Motto stand auf dem Flugzeug. "Siegen" hieß die Maschine, mit der die deutschen Fußball-Weltmeister am Freitag in Düsseldorf nach Aserbaidschan startete - bei strahlendem Sonnenschein mit leichter Verspätung.

Der Poldi-Trubel war abgehakt, mit der Reise zum Länderspiel am Sonntag (18.00 Uhr/RTL) in Baku begann die heiße Phase der WM-Qualifikation. Der Auftrag ist klar: "Unser Ziel ist es, das Ticket für die WM so früh wie möglich zu lösen", sagte Bundestrainer Joachim Löw, "ich bin absolut überzeugt, dass wir unsere Siegesserie fortsetzen und unsere weiße Weste behalten werden."

Khedira und Draxler wohl in der Startelf

Für den fünften Sieg im fünften Quali-Spiel und die achte Begegnung in Serie ohne Gegentor setzt Löw am Kaspischen Meer auf gestandene Nationalspieler. Die zuletzt angeschlagenen Weltmeister Sami Khedira und Julian Draxler kehren nach dem schmeichelhaften 1:0 von Dortmund gegen England wohl ebenso in die Startelf zurück wie Mario Gomez. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Mesut Özil, der das letzte Training vor der Abreise nach Baku am Freitag in Kaiserau wegen Rückenbeschwerden auslassen musste.

Während Özil beim Abflug aus Düsseldorf um 14.35 Uhr mit an Bord von Sonderflug LH342 saß, fehlte Julian Weigl (Oberschenkelprellung). Ebenfalls nicht mehr dabei ist neben den Bayern-Stars Manuel Neuer und Jerome Boateng der England-Debütant Timo Werner nach seinem Muskelfaserriss.

Die besten Bilder vom ruhmreichen Podolski-Abschied 

Deutschland - England
Dank Lukas Podolskis Hammer-Tor behielt das DFB-Team gegen die englische Nationalmannschaft die Oberhand.  © dpa
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Löw erinnert an Norwegen-Pleite in Aserbaidschan

Löw bereiten die personellen Probleme aber keine großen Sorgen. "Wir sind bislang auf einem sehr guten Weg - und diesen wollen wir nicht verlassen", gab er vor dem rund viereinhalbstündigen Flug nach Vorderasien die Richtung vor. "Die Aufgabe in Baku ist alles andere als einfach, zu Hause hat Aserbaidschan zuletzt gegen Norwegen gewonnen, wir sind also gewarnt", ergänzte er.

Dass es schiefgehen könnte, fürchtet Löw nicht. "Ich habe großes Vertrauen in meine Spieler. Wir wissen, dass wir die Mittel haben, um die richtigen Lösungen zu finden. Wenn wir spielen, was wir können, werden wir die Partie gewinnen."

Kroos: „Nicht die Kategorie Liechtenstein oder San Marino“

Mittelfeldmann Toni Kroos betonte zwar, Aserbaidschan, die Nummer 89 der Weltrangliste, sei "nicht die Kategorie Liechtenstein oder San Marino. Die sind besser. Aber natürlich müssen wir da gewinnen." Und Abwehrchef Mats Hummels meinte: "Wir wollen in Baku dominieren - von der ersten Minute an. Es wird nicht einfach, aber wir können es uns einfach machen." Die Rahmenbedingungen mit langem Flug und Zeitunterschied von am Spieltag zwei Stunden müsse die Mannschaft "meistern", gab Weigl den Kollegen auf den Weg.

In Neuers Abwesenheit dürfte Spanien-Legionär Marc-André ter Stegen wie gegen England das Tor hüten. Löw wollte sich zwar nicht auf eine Rangfolge hinter Neuer festlegen lassen, bescheinigte ter Stegen aber eine tadellose Leistung. In der Abwehr ist nur die Besetzung der Position in der Innenverteidigung neben Hummels offen, Kandidaten sind die Weltmeister Benedikt Höwedes und Shkodran Mustafi. Khedira nimmt seinen Platz im Mittelfeld neben Kroos wieder ein. Sollte Özil passen müssen, könnten Emre Can ins Team und Kroos nach vorne zu Thomas Müller, Draxler und Sturmspitze Gomez rücken.

Lupenreine Weste gegen Aserbaidschan

Aserbaidschan, das alle vier Duelle mit der DFB-Elf verlor (Torverhältnis 2:15), fiebert derweil seinem "Spiel des Jahres" entgegen, wie Nationaltrainer Robert Prosinecki versicherte. "Hier wollen alle den Weltmeister sehen", sagte der Nachfolger von Berti Vogts dem kicker, und falls die Azeris nicht verlieren sollten, werde das selbsternannte "Land des Feuers" sicher "explodieren". Aber: "Normalerweise kommt Deutschland und löst die Aufgabe ganz professionell." 

Die voraussichtliche deutsche Aufstellung: ter Stegen - Kimmich, Höwedes, Hummels, Hector - Khedira, Kroos - Müller, Özil, Draxler - Gomez. - Trainer: Löw

sid

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