BVB-Trainer hat einen Plan

DFB-Pokal-Finale: So will Tuchel die Eintracht schlagen

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Thomas Tuchel beim Abschlusstraining im Berliner Olympiastadion.

Borussia Dortmund geht als Favorit ins Finale des DFB-Pokals gegen Eintracht Frankfurt. BVB-Trainer Thomas Tuchel hat sich bereits einen Match-Plan zurecht gelegt.

Berlin - Endet die seit 29 Jahren anhaltende Titel-Durststrecke von Eintracht Frankfurt oder schließt Borussia Dortmund mit dem vierten Cupsieg zu den Hessen auf? Diese Frage beschäftigt Millionen von Fußball-Fans vor dem 74. Endspiel um den DFB-Pokal an diesem Samstag in Berlin. Zumindest auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt: Der BVB ist Favorit, die Eintracht Außenseiter.

Dortmunds Trainer Thomas Tuchel gibt darauf allerdings nicht viel. „Ich bin mir sehr sicher, dass es kein leichtes Spiel wird. Frankfurt ist sehr zweikampfstark und spielt sehr körperlich. Sie strahlen viel Selbstvertrauen in ihrem Spiel aus“, sagte Tuchel.

Tuchels Plan: So will er Frankfurt schlagen

Die Vorgabe an seine Mannschaft fiel daher unmissverständlich aus: „Wir wollen das Tempo bestimmen, wir wollen auf jeden Fall dominant spielen, wir wollen so viele Torchancen wie möglich erarbeiten.“

Für den Meisterschaftsdritten ist es das insgesamt neunte Pokalfinale - doch nur dreimal holten die Schwarz-Gelben den Pott. „Wir wollen unbedingt gewinnen“, betonte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer.

Alexander Meier: „Das ist ein ganz spezielles Spiel“

Die Eintracht war da in der Vergangenheit etwas erfolgreicher - von bisher sechs Endspielen gewann sie vier. Der letzte Triumph liegt allerdings schon 29 Jahre zurück, weshalb die Sehnsucht nach einem Titel noch größer ist als beim Rivalen.

„Das ist ein ganz spezielles Spiel“, sagte Stürmer Alexander Meier. Der Kapitän war wie Marco Russ schon 2006 dabei, als das Finale gegen Bayern München mit 0:1 verloren ging. „Dieses Mal ist es eine ganz andere Geschichte, wir haben eine völlig andere Mannschaft“, erklärte Meier. Trotz der Rivalität und der Bedeutung des anstehenden Spiels begegneten sich die beiden Trainer auf der Pressekonferenz mit viel Respekt und gegenseitiger Wertschätzung. Der Verlauf der Final-PK können Sie in unserem Ticker nachlesen.

Mehr Informationen zu Borussia Dortmund finden Sie bei unseren Kollegen von wa.de

dpa

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