Erfolgsgeschichte in Berlin

DFB-Pokalfinale in China? Grindel widerspricht Adidas-Chef

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DFB-Präsident Reinhard Grindel und der DFB-Pokal. Foto: Kay Nietfeld

Frankfurt/Main (dpa) - DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich gegen eine von Adidas-Chef Kasper Rorsted ins Spiel gebrachte Verlegung des DFB-Pokalfinales nach China ausgesprochen.

"Das DFB-Pokalfinale an einem festen Ort, nämlich in Berlin, auszutragen, ist eine tolle Erfolgsgeschichte, es ist zu einer eigenen Marke geworden", schrieb Grindel auf seiner Facebookseite. Er reagierte damit dem Vernehmen nach auf einen Vorstoß von Adidas-Chef Rorsted. Der Vorstandsvorsitzende des Nationalmannschafts-Ausrüsters hatte zuletzt via "Süddeutscher Zeitung" vorgeschlagen, das DFB-Pokalfinale aus wirtschaftlichen Gründen auch mal in Shanghai auszutragen.

Der Chef des Deutschen Fußball-Bundes widersprach der Idee des DFB-Topsponsors und bezeichnete das Berliner Olympiastadion "als deutsches Wembley", das inzwischen zu einem "Mythos" geworden sei. Das Pokalfinale sei in Deutschland der "Feiertag des Fußballs" schlechthin - "seit mehr als 30 Jahren und hoffentlich noch so lange wie möglich", wie Grindel kommentierte.

Grindel-Post auf Facebook

Adidas-Presseportal

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