Erfolgsgeschichte in Berlin

DFB-Pokalfinale in China? Grindel widerspricht Adidas-Chef

+
DFB-Präsident Reinhard Grindel und der DFB-Pokal. Foto: Kay Nietfeld

Frankfurt/Main (dpa) - DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich gegen eine von Adidas-Chef Kasper Rorsted ins Spiel gebrachte Verlegung des DFB-Pokalfinales nach China ausgesprochen.

"Das DFB-Pokalfinale an einem festen Ort, nämlich in Berlin, auszutragen, ist eine tolle Erfolgsgeschichte, es ist zu einer eigenen Marke geworden", schrieb Grindel auf seiner Facebookseite. Er reagierte damit dem Vernehmen nach auf einen Vorstoß von Adidas-Chef Rorsted. Der Vorstandsvorsitzende des Nationalmannschafts-Ausrüsters hatte zuletzt via "Süddeutscher Zeitung" vorgeschlagen, das DFB-Pokalfinale aus wirtschaftlichen Gründen auch mal in Shanghai auszutragen.

Der Chef des Deutschen Fußball-Bundes widersprach der Idee des DFB-Topsponsors und bezeichnete das Berliner Olympiastadion "als deutsches Wembley", das inzwischen zu einem "Mythos" geworden sei. Das Pokalfinale sei in Deutschland der "Feiertag des Fußballs" schlechthin - "seit mehr als 30 Jahren und hoffentlich noch so lange wie möglich", wie Grindel kommentierte.

Grindel-Post auf Facebook

Adidas-Presseportal

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.