Keine Verlegung

DFB-Präsident Grindel: Pokal-Finale "gehört nach Berlin"

+
Reinhard Grindel will den DFB-Pokal-Wettbewerb so lassen, wie er ist. Foto: Arne Dedert

Berlin (dpa) - DFB-Präsident Reinhard Grindel hat das Bekenntnis des Deutschen Fußball-Bundes gegen eine Verlegung des Pokalfinals nach Asien bekräftigt.

"Ich kann mir vorstellen, dass unsere Nationalmannschaft mal auf eine Asienreise geht und dann auch in Shanghai spielt", sagte Grindel in Berlin bei der Präsentation des Pokals. Aber das DFB-Pokalfinale "gehört nach Berlin, ins Olympiastadion und daran wird nicht gerüttelt". Zuletzt hatte Kasper Rorsted, Vorstandschef des Nationalmannschaftsausrüsters Adidas vorgeschlagen, das DFB-Pokalfinale aus wirtschaftlichen Gründen auch mal in Shanghai auszutragen.

Bei der Veranstaltung anlässlich des Endspiels zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund betonte Grindel auch, dass es im Pokal weiterhin früh zu Duellen zwischen Bundesliga und unterklassigen Teams kommen soll. Wenn er "die Signale aus der Liga richtig verstehe", solle "das Prinzip Klein gegen Groß" bestehen bleiben. Zuletzt hatte es immer wieder Diskussionen über mögliche Freilose für Bundesligaclubs in der ersten DFB-Pokalrunde gegeben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.