Manipulationsskandal?

DFB-Vize Koch: "Sehr konkreter Verdacht" im Fall Osnabrück

+
Rainer Koch ist der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main (dpa) - DFB-Vizepräsident Rainer Koch hat im drohenden Manipulationsskandal um Spieler des Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück einen "sehr konkreten Verdacht" bestätigt.

Koch lobte im Gespräch mit dem Deutschlandfunk zudem das Verhalten von Werder Bremen II. "Die Spieler von Werder Bremen haben sich sofort an den Ombudsmann gewendet, so dass wir hier in schneller und konsequenter Weise reagieren konnten und auf diese Weise großer Schaden von der Dritten Liga abgewendet werden konnte", sagte der beim DFB für Rechtsfragen zuständige Vizepräsident.

Nach Angaben des DFB ging bei seinem Ombudsmann ein Hinweis ein, wonach Osnabrücker Spieler versucht haben sollen, Gegenleistungen von Bremer Akteuren dafür zu erhalten, dass sie sich in der VfL-Partie gegen Paderborn um einen Sieg bemühen. Für Bremen II und Paderborn ging es am letzten Spieltag noch gegen den Abstieg. Die Reserve des Erstligisten rettete sich am Samstag, Paderborn muss dagegen in die Regionalliga.

Koch unterstrich, dass der VfL Osnabrück als Verein mit den Vorwürfen nichts zu tun habe, es sich vielmehr um "die Aktionen einzelner Spieler" handele. Zu möglichen Konsequenzen konnte er noch keine Angaben machen, da die Ermittlungen noch am Anfang stünden.

Deutschlandfunk

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.