Grindel gilt als klarer Favorit

Neuer DFB-Präsident: Termin der Wahl steht fest

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Bringt er wieder Ruhe in den DFB? Reinhard Grindel gilt als designierter Nachfolger des zurückgetretenen Verbands-Bosses Wolfgang Niersbach.

Frankfurt/Main - Die Zeit der Interimsführung beim DFB soll im April enden. Darauf haben sich die aktuellen Bosse des Verbandes geeinigt. Bislang gibt es nur einen Kandidaten.

Der designierte DFB-Präsident Reinhard Grindel (54) soll am 15. April ins Amt gewählt werden. Das aktuelle Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einigte sich am Freitag auf diesen Termin für den außerordentlichen Bundestag. Grindel ist bislang der einzige Kandidat, er wurde von den einflussreichen Amateurverbänden vorgeschlagen. Der Ligaverband gab am Donnerstag seinen Segen.

Die Neuwahl ist nötig geworden, weil Wolfgang Niersbach (65) sein Amt als Folge der Affäre um die Vergabe der WM 2006 niedergelegt hatte. Interimsweise führen derzeit Ligapräsident Reinhard Rauball (69) und Rainer Koch (56) die Geschäfte des Weltmeister-Verbandes.

259 Delegierte können abstimmen

Neben der Wahl von Grindel soll als Konsequenz aus dem dann vorliegenden Freshfields-Report ein Eckpunktepapier mit Maßnahmen vorgestellt werden, das nach detaillierter Ausarbeitung beim Ordentlichen Bundestag am 3./4. November 2016 in Erfurt von den Delegierten beschlossen werden soll.

Ein Außerordentlicher Bundestag kann vom Präsidium jederzeit aus wichtigem Grund einberufen werden. Der Bundestag setzt sich zusammen aus 259 stimmberechtigten Delegierten, zu denen die Mitglieder von DFB-Präsidium und Vorstand ebenso zählen wie die Abgesandten der Landes- und Regionalverbände sowie des Ligaverbandes. Hinzu kommen die Ehrenmitglieder, die Mitglieder der Rechtsorgane, der Revisionsstelle und der Ausschüsse, die mit beratender Stimme teilnehmen.

sid

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