37 Fehlentscheidungen verhindert 

DFB zieht beim Videobeweis Bilanz: „nicht allzu viele Fehlentscheidungen“

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Schiedsrichter Patrick Ittrich schaut nach dem Videobeweis.

Der DFB zieht bei dem Projekt Videobeweis in der Bundesliga Bilanz. 37 Fehlentscheidungen konnten durch die eingesetzte Technik in der Hinrunde verhindert werden.

München - Durch den Videobeweis wurden in der Hinrunde der Fußball-Bundesliga 37 Fehlentscheidungen der Schiedsrichter verhindert. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag in Frankfurt/Main bekannt. Insgesamt hat es 50 "Empfehlungen zur Entscheidungsumkehr" aus dem Video-Kontrollzentrum in Köln gegeben. 48 Mal änderte der Unparteiische daraufhin seine Entscheidung, elf Mal war das falsch. Zweimal wurde korrekterweise eine Entscheidung beibehalten.

DFB vom „Videobeweise absolut überzeugt“

"Der DFB und die DFL sind absolut davon überzeugt, dass der Videobeweis das Spiel gerechter macht", sagte Ansgar Schwenken, DFL-Direktor für Fußballangelegenheiten und Fans: "Das soll jetzt auch in der Rückrunde so sein."

Insgesamt wurden in 153 Spielen 1041 Situationen überprüft (6,8 pro Spiel), bei 241 davon kam es zu einer Kommunikation zwischen dem Schiedsrichter auf dem Feld und dem Videoassistenten in Köln. Die 50 Handlungsempfehlungen bedeuten einen Schnitt von 0,3 Situationen pro Spiel.

Schiedsrichterchef spricht von „nicht allzu vielen Fehlentscheidungen“

 Grundsätzlich war DFB-Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich zufrieden mit den Unparteiischen. "Die Leistungen (in der Hinrunde, d. Red.) waren gut aus unserer Sicht", sagte er: "Wir haben am Ende nicht allzu viele gravierende Fehlentscheidungen erlebt. Das stimmt uns sehr zuversichtlich. Schiedsrichter haben das Problem, dass sie keine Tore schießen - aber Erfolge können wir trotzdem vermelden."

SID

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