Kritik von Vereinen und Spielergewerkschaft

DFL verzichtete nach Protest auf Fastenverbot

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Franck Ribery vom FC Bayern München ist gläubiger Muslim.

Frankfurt/Main - Nach Protesten mehrerer Vereine und der Spielergewerkschaft VDV hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf ein angedachtes Fastenverbot für Profis verzichtet.

Die DFL bestätigte einen Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel laut dem im April 2014 in einem Entwurf für einen Mustervertrag ein entsprechender Passus formuliert worden war. Dieser hätte vor allem muslimische Spieler betroffen, die dann während des Fastenmonats Ramadan nicht die religiösen Regeln hätten einhalten können.

In dem DFL-Entwurf wurde der "körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit" Vorrang eingeräumt. Muslimen ist während des Ramadans das Essen zwischen Sonnenaufgang und -untergang verboten. "Nach einer weiteren internen Überarbeitungsrunde" sei die Passage Ende 2014 aus dem Vertragsentwurf gestrichen worden, teilte die DFL dem Bericht zufolge mit.

Drei muslimische Profis des Zweitligisten FSV Frankfurt waren 2009 von ihrem Club abgemahnt worden, weil sie die Regeln des Ramadan befolgten. Der FSV und die Spieler legten den Streit später außergerichtlich bei.

dpa

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