Onkel und Vater von Sebastian haben Bundesliga geprägt

Die Familie Hoeneß: Hoffenheim will Dieters Sohn

Sebastian Hoeneß
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Geht er zu Hoffenheim? Sebastian Hoeneß.

Erst vor wenigen Tagen kam eine Diskussion auf, ob Reserve-Teams von Fußball-Bundesligisten in die zweite Liga aufsteigen sollen dürfen. Schuld daran ist auch ein Hoeneß.

Kassel - Doch nicht Uli oder Dieter, sondern Sebastian, 38 Jahre alt, Trainer der zweiten Mannschaft des FC Bayern München. Mit dieser wurde er Meister in der dritten Liga – und weckt nun Begehrlichkeiten. Die TSG Hoffenheim soll an ihm interessiert sein. Wir werfen einen Blick auf die Familie Hoeneß.

Uli Hoeneß: Wohl der Bekannteste. Der 68-Jährige wurde in Ulm geboren, spielte dort in der Jugend für den VfB und die TSG 1846. Später ging es zum FC Bayern und per Leihe noch mal für ein Jahr nach Nürnberg. Mit 27 war wegen eines Knorpelschadens die Karriere vorbei.

Hoeneß wird immer als der Manager in Erinnerung bleiben, der die Bayern ab 1979 zu einem der größten Vereine in Europa machte. Später Präsident, heute Mitglied des Aufsichtsrates. Uli Hoeneß hat zwei Kinder, Sohn Florian und Tochter Sabine. Florian ist Geschäftsführer der HoWe Wurstwaren KG in Nürnberg. Tochter Sabine ist Mitbesitzerin und leitete die Erlebniswelt der Allianz Arena.

Dieter Hoeneß: Der ein Jahr jüngere Bruder von Uli, ebenfalls in Ulm geboren. Nach den selben Jugendstationen ging es für Dieter zu Aalen, dann Stuttgart und ab 1979 zum FC Bayern. Beendete seine Karriere mit 34 bei den Bayern. Anschließend verantwortlich für Sportmarketing beim Computerhersteller Commodore, dann beim VfB Stuttgart angestellt. Ab 1995 Vizepräsident von Hertha BSC, ging 2009 wegen Meinungsverschiedenheiten freiwillig und wurde 2010 Geschäftsführer des VfL Wolfsburg – bis ihn ein Jahr später Felix Magath ablöste. Heute ist er Spielervermittler. Hat zwei Söhne, Benjamin und Sebastian. Benjamin ist Abteilungsleiter Partnership Relations beim FC Bayern.

Sebastian Hoeneß: Wurde in München geboren, spielte bei den Junioren für Ottobrunn, Grötzingen und den VfB Stuttgart. Bei den Senioren waren Hertha BSC II sowie Hoffenheim Stationen. Der offensive Mittelfeldspieler beendete seine Karriere mit 28 und ist seit 2011 Trainer. Zuerst in der Jugend bei Hertha Zehlendorf (U19) und Leipzig (U17 und U19), dann bei Bayerns U19 und seit 2019 von der Reserve des Rekordmeisters. Und vielleicht ist er bald in der Bundesliga zu sehen. Hoffenheim will ihn haben.

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