Mittwoch, 21 Uhr/Dazn

FC Bayern empfängt Dynamo Kiew: Die Frage nach der Höhe

Julian Nagelsmann.
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Gut gelaunt: Julian Nagelsmann.

Beim FC Bayern München ist derzeit alles in bester Ordnung. Tabellenführer in der Fußball-Bundesliga, im DFB-Pokal locker eine Runde weiter, die zuletzt angeschlagenen Serge Gnabry, Jamal Musiala und Kingsley Coman wieder fit.

Kassel – Und klar, in der Champions League gab es zum Auftakt der Gruppenphase ja auch noch diesen ungefährdeten 3:0-Erfolg in Barcelona. Anders als beim VfL Wolfsburg, der heute Abend den FC Sevilla empfängt (21 Uhr/Dazn) und bei dem es in der engen Gruppe G mit Salzburg und Lille um jeden Punkt geht, stellt sich bei den Münchnern nur die Frage nach der Höhe.

Nach der Höhe der Siege. Heute kommt Dynamo Kiew in die Allianz Arena (21 Uhr/Dazn), weiterer Gegner in Gruppe E ist Benfica Lissabon. Weil die Spanier aus Barcelona sich in einem größeren Umbruch befinden, ist wohl jeder Punktverlust für die Bayern in dieser Gruppe eine kleine Überraschung. Die Laune beim Serienmeister ist jedenfalls prächtig.

Trainer Julian Nagelsmann kurvte am Montag mit einem elektrisch betriebenen Skateboard über das Klubgelände an der Säbener Straße. Gestern kickte er mit seinen Assistenten auf dem Rasen, bevor seine Spieler diesen fürs Abschlusstraining betraten. Co-Trainer Xaver Zembrod grätschte den Chef dabei unsanft um – doch auch das war kein Problem für den 34 Jahre alten Nagelsmann, der meinte: „Ich habe zähe Sprunggelenke, ich spüre nix und wäre bereit.“ Auf Profiniveau spielen wird der Sportinvalide aber wohl nicht mehr – das überlässt er dann eher seinen Stars.

Bis auf Joshua Kimmich, der eben immer etwas auszusetzen hat und zuletzt monierte, die Siege seien ihm nicht souverän genug, ist auch bei den Spielern die Stimmung bestens.

Thomas Müller könnte sich heute Abend über sein 50. Tor in der Königsklasse freuen – das ist noch keinem Deutschen vor ihm gelungen. Der 32-Jährige würde damit zu Thierry Henry aufschließen und auf Rang sieben in der Rangliste der besten Champions-League-Torschützen klettern. Im internen Klub-Ranking steht er nach seinem Treffer beim 3:1-Sieg in Fürth am vergangenen Freitag mit 218 Toren bereits auf Rang drei.

Vor Müller liegt in beiden Ranglisten natürlich Robert Lewandowski. Der Pole hat bereits 305 Tore für die Bayern erzielt, in der Champions League steht er mit insgesamt 75 Treffern auf Platz drei der ewigen Rangliste – hinter Ronaldo und Messi. In der Bundesliga blieb der 33-Jährige allerdings erstmals seit 15 Partien wieder torlos. Auch das kann die gute Laune in München aber nicht wirklich trüben. (Maximilian Bülau)

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