Von Lewandowski, Wolfsburg und Ronaldo

Auffälligkeiten des Champions-League-Dienstags: Die Torjäger schlagen wieder zu

Julian Nagelsmann (links) und Robert Lewandowski.
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Der Trainer und sein Torjäger: Julian Nagelsmann (links) und Robert Lewandowski.

Aus deutscher Fußball-Sicht war der Dienstag in der Champions League ein sehr erfolgreicher: Die Bayern feierten den vierten Sieg im vierten Spiel und machten den Einzug ins Achtelfinal perfekt.

Wolfsburg holte mit dem neuen Trainer Florian Kohfeldt den ersten Dreier und träumt wieder von der K.o.-Phase. In Bergamo war es einmal mehr Cristiano Ronaldo, der in der Nachspielzeit eine Niederlage von Manchester United abwendete. Die Auffälligkeiten:

Große Schritte: Ja, Robert Lewandowski verschoss gegen Benfica Lissabon tatsächlich einen Elfmeter. Aber der polnische Stürmer des FC Bayern München erzielte beim 5:2-Erfolg dennoch drei Tore. Und das bei seinem 100. Auftritt in der Königsklasse. Der 33-Jährige steht nun bei 81 Treffern in der Champions League und damit auf Rang drei der ewigen Torschützenliste. Vor ihm sind nur Lionel Messi (123) und Cristiano Ronaldo (139) – doch dazu später mehr. Lewandowski hat eine Quote von 0,81 Treffern pro Spiel in diesem Wettbewerb. Diese weist auch Messi auf. Ronaldo steht gar bei einer Quote von nur 0,77 Toren pro Partie. Messi ist 34 Jahre alt, Ronaldo 36. Sollte der Pole also weiterhin so verlässlich treffen, ist für ihn alles möglich.

Erste Schritte: Für Trainer Florian Kohfeldt war die Partie mit dem VfL Wolfsburg gegen RB Salzburg die erste überhaupt in der Champions League. Für Ridle Baku war das Tor zum 1:0 für die Niedersachsen das erste überhaupt in der Königsklasse. Für Lukas Nmecha war der Siegtreffer zum 2:1 für den VfL der zweite – nachdem er bereits bei der 1:3-Hinspielniederlage gegen die Österreicher ein Tor erzielt hatte. Sie alle machen ihre ersten Schritte im europäischen Top-Wettbewerb. Und diese waren nun endlich erfolgreich. Wolfsburg ist in der engen Gruppe G wieder mitten drin im Kampf ums Weiterkommen ins Achtelfinale.

Nächste Schritte: Ronaldo wurde ja schon angesprochen. Und der Portugiese kann gut und gerne schon jetzt – kurz nach seiner Rückkehr zu Manchester United – als Lebensversicherung der Red Devils bezeichnet werden. Mit einem Volleyschuss aus 18 Metern sicherte er den Engländern beim 2:2 in Bergamo einen Punkt. Bereits vorher hatte er das 1:1 erzielt. Es war das dritte Mal in dieser Saison, dass er ganz spät für Manchester in der Königsklasse erfolgreich war. Und übrigens: Nach 100 Partien in der Champions League hatte Ronaldo 64 Tore auf dem Konto. (Maximilian Bülau)

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